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Aal blau mit Petersilien-Pesto

Aal muss nicht immer nur geräuchert auf den Teller kommen. Fernsehkoch Rainer Sass bereitet den Fisch gerne im Sud zu und serviert ihn dann mit einem würzigen Petersilien-Pesto sowie Salzkartoffeln. Ein Gericht, das Fischfreunde begeistern dürfte.
Blassblaue Fischhaut: Die Aalstücke müssen 15 Minuten im Sud ziehen. Foto: © Verlag Zabert Sandmann / Olaf Gollnek Blassblaue Fischhaut: Die Aalstücke müssen 15 Minuten im Sud ziehen. Foto: © Verlag Zabert Sandmann / Olaf Gollnek

Aal muss nicht immer nur geräuchert auf den Teller kommen. Fernsehkoch Rainer Sass bereitet den Fisch gerne im Sud zu und serviert ihn dann mit einem würzigen Petersilien-Pesto sowie Salzkartoffeln. Ein Gericht, das Fischfreunde begeistern dürfte.

Kategorie: Hauptspeise

Zutaten für 4 Personen

Für den Aal:

2 Aale (à 500 g; küchenfertig)

2 Zwiebeln

1 unbehandelte Zitrone

3 EL Weißweinessig

4 Lorbeerblätter

10 Pfefferkörner

2 EL Meersalz

Für das Pesto:

2 Bund Petersilie

1 Knoblauchzehe

100 ml Olivenöl

Zitronensaft

Salz

Zucker

Zubereitung:

Für den Aal die Fische waschen und trocken tupfen, die Köpfe entfernen. Die Aale in etwa 10 cm lange Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Die Zitrone heiß waschen, trocken reiben und in Scheiben schneiden. Essig, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Meersalz, Zwiebelringe und Zitronenscheiben mit 1 l Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Den Sud 5 Minuten kochen lassen, dann die Hitze reduzieren. Die Aalstücke in den Sud legen und bei schwacher Hitze etwa 15 Minuten ziehen lassen.

Für das Pesto die Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter in einen hohen Rührbecher geben. Den Knoblauch schälen und halbieren. Etwas Olivenöl zur Petersilie geben und mit dem Stabmixer leicht pürieren. Das restliche Öl und den Knoblauch dazugeben. Alles zu einer feinen Paste pürieren. Mit Zitronensaft, Salz und Zucker abschmecken.

Die Aalstücke mit dem Schaumlöffel aus dem Sud heben und abtropfen lassen. Auf Teller verteilen und mit dem Pesto anrichten. Dazu passen Salzkartoffeln.

Literatur:

Rainer Sass: Deutsche Fische wie ich sie liebe, Verlag Zabert Sandmann, 2012, 248 Seiten, 24,95 Euro, ISBN-13: 978-3-89883-337-0

© Verlag Zabert Sandmann / Olaf Gollnek

(dpa)
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