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Bei Fleisch auf möglichst artgerechte Haltung achten

Artgerecht erzeugtes Fleisch überzeugt durch seinen Geschmack. Doch wie können Verbraucher das erkennen? An speziellen Packungshinweisen. Hier werden die Label vorgestellt.
Artgerecht erzeugtes Fleisch ist fester und hat einen höheren Fettanteil. Foto: Kai Remmers Artgerecht erzeugtes Fleisch ist fester und hat einen höheren Fettanteil. Foto: Kai Remmers
Leipzig. 

Legen Verbraucher Wert auf guten Geschmack, sollten sie zu artgerecht erzeugtem Fleisch greifen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen hin. Dazu müssen sie nicht unbedingt Bioprodukte wählen. Bei Geflügel geben Packungshinweise wie «extensive Bodenhaltung» oder «Bäuerliche Freilandhaltung» an, dass die Tiere mehr Raum hatten, als gesetzlich mindestens verlangt wird. Außerdem bekommen sie mehr Zeit, um Gewicht zuzulegen und werden später geschlachtet als bei konventioneller Aufzucht.

Seit Jahresbeginn sind außerdem Produkte auf dem Markt, die die Label «Für mehr Tierschutz» oder «Tierschutz kontrolliert» tragen. Diese stehen ebenfalls für bessere Haltung sowie tierfreundlichere Transporte und Schlachtung. Bei einem Marktcheck hat die Verbraucherzentrale Hamburg allerdings festgestellt, dass bislang nur wenig Fleisch- und Wurstware mit diesen Labeln im Handel zu finden ist.

Werden Masthühner artgerechter als bei der konventionellen Haltung aufgezogen, führt das der Verbraucherzentrale zufolge dazu, dass das Fleisch fester wird, weil sich die Muskelfasern besser ausbilden können. Beim Zubereiten verliere es weniger Wasser. Außerdem sei der Fettanteil höher, was sich ebenfalls auf den Geschmack auswirkt.

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