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Bowle mit Waldmeister: Nicht mehr als drei Gramm pro Liter

In die Maibowle gehört für viele Waldmeister: Doch die beliebte Zutat für das Frühlings-Getränk kann in größeren Mengen zu Beschwerden führen. Deshalb sollten Verbraucher auf die genaue Dosierung achten.
Der Verzehr zu großer Mengen Waldmeister kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen führen. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn Der Verzehr zu großer Mengen Waldmeister kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen führen. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn
Hamburg. 

Waldmeister ist in der Maibowle neben Sekt und Weißwein die entscheidende Zutat. Den süßlich-würzigen Geschmack verdankt das Kraut dem Inhaltsstoff Cumaringlykosid. Durch Welken, Einfrieren oder Trocknen wird er in Cumarin umgewandelt.

In größeren Mengen kann dieser sekundäre Pflanzenstoff aber Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen auslösen, erläutert Lebensmittelchemikerin Nicole Oschwald vom Prüfinstitut Fresenius. Wer Maibowle zu Hause selbst mischt, sollte deshalb nicht mehr als drei Gramm frisches Kraut pro Liter Bowle verwenden. Die Menge entspricht etwa zwei bis drei Pflanzen, am besten wiegt man es mit einer Küchenwaage ab.

(dpa)
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