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Brennnesseln vor dem Essen blanchieren

Brennessel-Tee kennen viele, doch nur wenige wissen, dass die Pflanze mit den gezähnten Blättern auch als Beilage für Gerichte taugt. Wichtig ist, sie vor der Zubereiutng zu blanchieren.
Brennnesseln können auf der Haut ganz schön weh tun. Richtig zubereitet, sind sie aber eine leckere Ergänzung in der Küche. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn Brennnesseln können auf der Haut ganz schön weh tun. Richtig zubereitet, sind sie aber eine leckere Ergänzung in der Küche. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn
Berlin. 

Die meisten Menschen verbinden mit der Brennnessel vor allem schmerzhafte Erinnerungen. Dabei sind die grünen Blätter voller Mineralstoffe wie Zink und Eisen - und sie schmecken im Tee, in Salaten oder im Pesto lecker.

Wer die Blätter selbst verarbeiten möchte, sollte sie nach dem Pflücken kurz mit heißem Wasser überbrühen. Anschließend brennen die Haare nicht mehr auf der Haut, erklärt der Vegetarierbund Deutschland. Ein weiterer Trick ist, die Pflanzenteile in ein Tuch zu wickeln und dieses fest auszuwringen.

Eine leckere Zubereitungsvariante ist Brennnesselspinat. Dazu blanchiert man 500 Gramm junge Nesseltriebe mit kochendem Wasser und legt sie anschließend sofort in Eiswasser. Die kalte Brennnesselmasse dann leicht auspressen und mit einem Messer fein hacken. Aus Margarine und Mehl eine Mehlschwitze zubereiten und mit Milch oder Sahne aufgießen. Anschließend die Brennnesseln hinzugeben und mit Salz, Pfeffer, Muskat und Knoblauch abschmecken.

(dpa)
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