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Brotbackautomat kaufen: Knethaken führen zu Löchern im Laib

Selber machen liegt im Trend. Das gilt auch für das Brot backen. Dafür gibt es Automaten von mehreren Herstellern. Wichtig bei der Auswahl ist das ein Blick auf das Knetwerk.
Andrea Biehler ist Produktexpertin des Tüv Süd in München. Foto: Tüv Süd/dpa-tmn Andrea Biehler ist Produktexpertin des Tüv Süd in München.

München (dpa/tmn) - Beim Kauf eines Backautomaten für frisches Brot sollten Verbraucher besonders das Knetwerk begutachten. So verbleiben bei vielen Maschinen die Knethaken auch beim Backen des fertig verrührten Teigs in der Masse.

Beim anschließenden Entfernen entstehen Löcher im Laib. Mit versenkbaren oder umklappbaren Knethaken entsteht das Problem nicht. Darauf weist Andrea Biehler hin, Produktexpertin des Tüv Süd in München. Sie rät grundsätzlich zu zwei Haken, die sich sowohl nach rechts als auch nach links drehen können. Diese sollten sich leichtgängig einsetzen, wechseln und entnehmen lassen.

Wichtig ist auch der Blick auf den Abstand vom Knethaken zum Boden und den Seiten der Backform. Nur bei einem geringen Abstand wird der ganze Teig gut erreicht und vermischt, so Biehler. Ihr Praxistipp: Sinnvoll ist als Extra eine Zutatenzugabe, über die zum Beispiel Nüsse oder Körner automatisch oder auf Knopfdruck aus einem Extrafach in den Teig gelangen.

Ferner lohnt sich im Handel zu überprüfen, ob alle beweglichen Teile leicht zu entfernen und spülmaschinentauglich sind. Ein Henkel an der Form erleichtert das Herausnehmen des Brotlaibs. Wer gerne und häufig glutenfreies Brot backt, sollte ein Gerät mit einer entsprechenden Sonderfunktion wählen, ergänzt Biehler.

(dpa)
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