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Gekochte Süßkartoffeln enthalten deutlich weniger Oxalsäure

Die Süßkartoffel ist zu einem richtigen Trendgemüse geworden. Sie enthält jedoch vergleichsweise viel Oxalsäure. Durch die richtige Zubereitung lässt sich der Gehalt verringern.
Die Süßkartoffel enthält relativ viel Oxalsäure. Foto: Tobias Hase Die Süßkartoffel enthält relativ viel Oxalsäure.
Berlin. 

Süßkartoffeln enthalten je nach Sorte viel Oxalsäure. Sie beeinflusst, wie gut der Körper wichtige Mineralstoffe wie Kalzium oder Magnesium aufnehmen kann.

Deswegen sollten oxalsäurereiche Lebensmittel vor allem von Veganern nur in Maßen gegessen werden, erläutert das Bundeszentrum für Ernährung.

Denn Menschen, die keine Milchprodukte zu sich nehmen, müssen ohnehin auf ihre Kalziumzufuhr achten. Bei Süßkartoffeln lässt sich der Oxalsäuregehalt allerdings recht einfach reduzieren. Dafür die Süßkartoffeln kochen und das Kochwasser wegschütten.

Wer Probleme mit den Nieren hat, verzichtet besser ganz auf Lebensmittel, die viel Oxalsäure enthalten. Dazu gehören neben Süßkartoffeln zum Beispiel auch Rhabarber und Spinat.

(dpa)
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