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Gemüse, das als Nachtisch gegessen wird: Der Rhabarber

Wussten Sie schon, dass der oft zu Nachtisch verarbeitete Rhabarber botanisch zum Gemüse gehört? Was man sonst noch über das gesunde Gartengewächs wissen sollte und wie man es am besten verarbeitet, weiß die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.
Rhabarber lässt sich wunderbar zu Kompott verarbeiten. Foto: Kai Remmers/dpa/tmn Rhabarber lässt sich wunderbar zu Kompott verarbeiten. Foto: Kai Remmers/dpa/tmn
Bad Kreuznach. 

Wussten Sie schon, dass der oft zu Nachtisch verarbeitete Rhabarber botanisch zum Gemüse gehört? Was man sonst noch über das gesunde Gartengewächs wissen sollte und wie man es am besten verarbeitet, weiß die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.

Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz zählen die säuerlich schmeckenden Stangen des Rhabarber zu den Knöterichgewächsen, stammen ursprünglich aus den Himalaja-Regionen und werden in Mitteleuropa erst seit etwa 200 Jahren angebaut. Die lateinische Bezeichnung Rheum rhabarbarum bedeutet fremde Wurzel.

Weil die Witterungsbedingungen und die Wasserversorgung in diesem Jahr gut seien, werde mit einer ähnlich starken Erntemenge wie im Vorjahr gerechnet, sagte Kammersprecher Frieder Zimmermann. Geerntet werden die Stangen, die leicht sauer schmecken und reich an Vitaminen A und C sowie an Mineralsalzen sind, bis Ende Juni.

Sie enthielten viel Apfel- und Zitronensäure, erklärte Zimmermann. Er wies darauf hin, dass der saure Geschmack bei rötlichen Vertretern etwas weniger ausgeprägt ist als bei grünen. Nach Empfehlung der Kammer sollten sie wie Obst zu Marmelade, Kompott oder anderen Desserts verarbeitet werden, "wobei Kombinationen mit Erdbeeren als besonders lecker gelten".

Die Stangen werden geschält, gekocht und gezuckert. Nicht verwendet werden die Blätter wegen ihres hohen Gehalts an Oxalsäure. Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch halten sich die Stangen mehrere Tage frisch.

(dpa)
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