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Maischollen schmecken oft erst im Juni richtig gut

Der Mai bringt nicht nur Wonne und Blumen, sondern auch den Fisch. Der Name „Maischolle” führt allerdings Gourmets etwas in die Irre. Denn oft entwickelt der Flachfisch erst im Juni einen wirklich runden Geschmack.
Der Name ist ein Trugschluss: „Maischollen” schmecken meist erst im Juni. Foto: Marcus Brandt Der Name ist ein Trugschluss: „Maischollen” schmecken meist erst im Juni. Foto: Marcus Brandt
Hamburg. 

Obwohl man sie vor allem mit dem Monat Mai verbindet, schmecken Schollen oft erst etwas später im Jahr richtig gut. Perfekt seien sie etwa vom Juni an, erläutert das Fisch-Informationszentrum in Hamburg.

Denn erst vom Mai an erholen sich die Fische vom kräftezehrenden Ablaichen. Ihr Fleisch schmecke dann noch eher fad und wässrig. Der Name Maischolle geht darauf zurück, dass die Fischer früher oft erst Ende April wieder zu ihren Fanggründen in Ost- und Nordsee herausfahren konnten. Dann kamen sie meist zuerst mit Schollen zurück - daher kam der Name Maischolle auf.

(dpa)
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