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Paprika sind kleine Vitamin C-Bomben

Gerade in der Winterzeit nehmen viele Menschen gerne zusätzlich Vitamin C ein. Das müssen nicht Tabletten sein. Einige Gemüsesorten sind hier nämlich perfekte Lieferanten, zum Beispiel Paprika.
In roten Paprika (Capsicum) steckt mehr Vitamin C als in Orangen. Foto: Franziska Gabbert In roten Paprika (Capsicum) steckt mehr Vitamin C als in Orangen. Foto: Franziska Gabbert
Bonn. 

Ganz gleich ob rot, grün oder gelb: Alle Paprikasorten enthalten besonders viel Vitamin C. Mit etwa 140 Milligramm liegt der Gehalt deutlich über dem einer Orange mit 48 Milligramm.

Auch Beta-Carotin, Folsäure, Kalium, Magnesium, Eisen und Kalzium sind in den Schoten zu finden, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid. Die Farbe der Schoten gibt Aufschluss über ihren Geschmack. Während grüne Paprika unreif sind und einen herben Geschmack haben, haben ausgereifte gelbe und rote Paprika deutlich mehr Aroma und schmecken süßlich.

Paprika isst man am besten roh oder mit etwas Öl, damit der Körper so viel enthaltene Vitamine wie möglich verwerten kann. Für manche Menschen ist Paprika bekömmlicher, wenn die äußere Haut entfernt wird. Dazu legt man sie bei 220 Grad in den Backofen, bis die Haut braun wird und Blasen wirft. Dann lässt man sie kurz unter einem feuchten Tuch schwitzen, bis sich die Haut leicht abziehen lässt.

Neben der bekannten Gemüsepaprika gibt es im Handel oder auf dem Wochenmarkt auch Spitzpaprika oder die dünnwandige türkische Gemüsepaprika zu kaufen. Da das Gemüse kälteempfindlich ist, sollte man es besser nicht im Kühlschrank aufbewahren, sondern an einem kühlen Ort. Geeignet sind die Speisekammer oder der Küchenschrank ohne direktes Sonnenlicht.

(dpa)
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