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Sind Leinsamen geschrotet oder ganz am besten?

Statt zu Superfoods wie Chia-Samen greifen viele zu Altbekanntem: Heimische Leinsamen sind gut für den Verdauungstrakt. Dafür werden sie am besten geschrotet. So können alle Wirkstoffe der Samen genutzt werden.
Werden die Samen zerdrückt, tritt Leinöl aus. Es ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Foto:Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa Werden die Samen zerdrückt, tritt Leinöl aus. Es ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Foto:Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
München. 

Leinsamen sind eine wichtige Ballaststoffquelle. Im Handel gibt es zwei Varianten zu kaufen: ganze oder geschrotete Körner. Welche sind besser?

Der Vorteil der geschroteten Leinsamen liegt darin, dass sie die Verdauung stärker auf Trab bringen. Die Leinsamen verderben dadurch allerdings auch schneller, erläutert Sabine Schuster-Woldan von der Verbraucherzentrale Bayern. Sie empfiehlt deshalb, die ganzen Samen am besten direkt vor dem Verbrauch im Mörser zu zerdrücken. Dadurch kann der Körper die Inhaltsstoffe aus der Schale besser aufnehmen.

Zusätzlich tritt beim Quetschen der Körner etwas Leinöl aus, was die Darmpassage erleichtert. Das Öl liefert außerdem wichtige Omega-3-Fettsäuren. Da Leinsamen aber relativ viel Cadmium enthält, sollte man nicht mehr als zwei Esslöffel pro Tag davon essen.

(dpa)
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