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So heiß darf er sein: Die perfekte Temperatur für Glühwein

Der Siedepunkt für Alkohol ist niedriger als für Wasser. Das ist wichtig für das Erhitzen von Glühwein. Denn der Punsch schmeckt am besten, wenn Alkohol und Aroma erhalten bleiben.
Beim Glühwein kommt es auf die richtige Temperatur an. Foto: Kai Remmers/dpa Foto: dpa Beim Glühwein kommt es auf die richtige Temperatur an. Foto: Kai Remmers/dpa
Bodenheim. 

Wer Glühwein selbst zubereitet, darf ihn nicht zum Kochen bringen. Er wird nur bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzt.

Denn bei zu hoher Temperatur geht das empfindliche Fruchtaroma verloren, erläutert das Deutsche Weininstitut. Ab einer Temperatur von 78 Grad entweicht außerdem der Alkohol.

Auf einigen Produkten steht der Begriff „Winzer-Glühwein”: So dürfen sie nur heißen, wenn ein Erzeuger seinen Glühwein aus eigenen Weinen zubereitet hat. Auf dem Etikett kann alternativ auch der Begriff „Weingut” oder „Winzergenossenschaft” stehen. „Deutscher Glühwein” stammt immer zu hundert Prozent aus heimischen Grundweinen.

Rechtlich gesehen darf Glühwein nur aus Rot- oder Weißwein bestehen, der gesüßt sowie gewürzt wurde. Der Zusatz von Alkohol ist ebenso verboten wie der von Wasser oder Farbstoffen. Der Glühwein muss mindestens 7 Prozent und weniger als 14,5 Prozent Volumenalkohol aufweisen.

(dpa)
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