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So lange ist Milch haltbar

Verdorbene Milch schmeckt nicht nur unangenehm, sondern kann auch eine Lebensmittelinfektion hervorrufen. Doch wie lange sind die verschiedenen Milchsorten überhaupt haltbar? Eine Initiative klärt auf.
Rohe Milch ist immer mit einem Verbrauchsdatum gekennzeichnet. Sie sollte danach nicht mehr verzehrt werden. Foto: Sebastian Gollnow/dpa Rohe Milch ist immer mit einem Verbrauchsdatum gekennzeichnet. Sie sollte danach nicht mehr verzehrt werden. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Berlin. 

Auf der Packung von unbehandelter roher Milch, sogenannter Vorzugsmilch, steht immer ein Verbrauchsdatum. Im Unterschied zum Mindesthaltbarkeitsdatum sollte man dieses einhalten und die Milch nach Ablauf nicht mehr trinken, erläutert die Initiative Zu gut für die Tonne.

Da Vorzugsmilch nicht erhitzt wird, kann die Keimbelastung nach dem Verbrauchsdatum zu hoch werden. Andere Milchprodukte sind dagegen oft länger haltbar:

- H-Milch: Nach dem Öffnen kann man sie in der Regel sieben Tage trinken. Im Unterschied zu frischer Milch riecht H-Milch nicht sauer oder flockt aus, wenn sie verdirbt. Allerdings bekommt sie einen deutlich muffigen oder bitteren Geschmack.

- Frischmilch: Sie hält sich nach dem Öffnen etwa fünf Tage. Verdirbt sie, riecht sie deutlich säuerlich.

- Joghurt und Quark: Der ungeöffnete Deckel zeigt, ob das Produkt noch gut ist: Wölbt sich der Deckel nach oben, ist es verdorben. Eine Ausnahme ist Kefir - er enthält Kohlensäure, die den Deckel auch beim genießbaren Produkt nach oben wölbt.

(dpa)
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