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Tipps für Hobbyköche in der Muschelsaison

Mit dem Herbst beginnt auch die Muschelsaison. Schmackhafte Arten gibt es viele. Allerdings müssen Hobbyköche bei Kauf und Zubereitung auf einige Besonderheiten achten.
Muscheln stehen im Herbst bei vielen auf der Speisekarte. Die Venusmuschel schmeckt leicht nussig und nach Meer. Foto: Franziska Gabbert Muscheln stehen im Herbst bei vielen auf der Speisekarte. Die Venusmuschel schmeckt leicht nussig und nach Meer.
Neuwied. 

Im Herbst stehen Muscheln wieder oben auf der Speisekarte. Miesmuscheln zählen dabei laut der Fachzeitschrift „Lebensmittel-Praxis” (Ausgabe 14/2018) hierzulande zu den beliebtesten Arten. Sie werden vor allem von September bis ins Frühjahr angeboten.

In dieser Zeit sind sie besonders fleischig. Sie schmecken cremig-salzig. Kleiner und teurer ist die edle Variante der Miesmuschel, die Bouchotmuschel aus Frankreich. Ihr Fleisch schmeckt leicht nussig.

Jakobsmuscheln mit ihren strahlenförmig gerippten Schalen zählen zu den größten und schmackhaftesten Vertretern der Muscheln. Ihr leicht nussiges und süßliches Fleisch darf nicht zu lange gebraten werden, weil es sonst hart und zäh wird. Die Venusmuschel zählt mehr als 500 Arten. Vor allem aus dem Urlaub in Spanien und Italien bekannt, schmeckt sie leicht nussig und nach Meer.

Die stabförmigen Schwertmuscheln findet man auch in der Nord- und Ostsee. Ihr Fleisch ist zart und leicht süßlich. „Lebensmittel-Praxis” empfiehlt, die Schwertmuscheln zu öffnen und den Magensack zu entfernen, dann etwas Olivenöl auf das Fleisch zu träufeln und die Muschel samt Schale zu grillen. Gewürzt wird mit einem Spritzer Zitronensaft und Meersalz.

Im Supermarkt dürfen nur lebende Muscheln als frische Ware angeboten werden. Diejenigen, die sich beim Klopfen auf die Schale nicht schließen, müssen aussortiert werden. Anders bei den Jakobsmuscheln: Hier sind die Schalenhälften leicht geöffnet. Berührt man mit dem Messer den Saum, sollte ein leichtes Zucken zu sehen sein.

(dpa)
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