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Wachmacher Matcha ist kein Wundermittel

Das japanische Teepulver Matcha hat den Weg nach Europa gefunden. Egal ob als Keks, Smoothie oder einfaches Heißgetränk: Koffeinhaltig, gut zum Abnehmen und gesund soll Matcha sein. Vorsicht ist dennoch geboten.
Fuku Matcha ist feiner grüner Pulverteee aus Japan. Foto: David Ebener/dpa Fuku Matcha ist feiner grüner Pulverteee aus Japan.
Düsseldorf. 

Matcha taucht mittlerweile in vielen Produkten auf - nicht nur im Tee, sondern auch in Drinks, Keksen oder Müsli. Matcha soll wach machen und sogar Übergewicht bekämpfen.

Das Alles klingt erst einmal gesund, wissenschaftlich bewiesen ist das aber nicht, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen . Außerdem ist der Begriff „Matcha” im Lebensmittelrecht nicht geschützt. Somit ist unklar, was ihn von herkömmlichem grünem Tee unterscheidet.

Verbraucher sollten außerdem genau auf die Zutatenliste schauen: In viele Produkten ist der Matcha-Anteil mit 0,5 oder 1 Prozent so gering, dass eine gesundheitliche Wirkung gegen null tendieren dürfte.

Vorsichtig sein sollten vor allem Kinder, Schwangere oder stillende Frauen: Je nach Rezeptur kann Matcha so viel Koffein wie ein Espresso enthalten und sollte von Kindern gar nicht, von Schwangeren und Stillenden nur in Maßen konsumiert werden.

(dpa)
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