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Warum Schlagsahne keine Wärme mag

Eis, Kuchen, Waffel, Crêpe: Schlagsahne ist als Topping beliebt. Doch gerade bei heißen Temperaturen verflüssigt sich die Sahne. Warum ist das eigentlich so?
Bei warmen Temperaturen fällt Schlagsahne zusammen und wird flüssig. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB Bei warmen Temperaturen fällt Schlagsahne zusammen und wird flüssig. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB
München. 

Wenn es draußen gewittert, wird die Sahne nicht steif - dieses Phänomen kennen viele. Das liegt allerdings nicht am Gewitter selbst, sondern an den schwül-warmen Temperaturen.

Zum einen sollte die Sahne immer kalt aus dem Kühlschrank kommen und nicht schon stundenlang im Einkaufskorb liegen. Das Handrührgerät muss möglichst kühl sein, ebenso der Arbeitsplatz. Denn bei Wärme kann sich das Milchfett leichter von der Buttermilch trennen, wird somit zur Butter und nicht steif, erklärt Hans Schmaus von der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft.

Bei Hitze passiert es außerdem schnell, dass die Sahne zunächst zwar steif ist, danach aber schnell wieder flüssig wird und zerläuft.

Ob Verbraucher H-Sahne oder frische Sahne bevorzugen, ist Geschmackssache. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen nur in der Mindesthaltbarkeit. H-Sahne wird mit Wärme behandelt und ist deshalb länger haltbar. Schlagsahne lässt sich aus beiden Produkten herstellen.

(dpa)
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