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3D-Drucker: US-Hersteller kauft Teile von Stuttgarter Firma

3D-Druck gilt als Zukunftstechnologie, seit die Drucker bei Privatnutzern auf den Schreibtisch passen. Foto: Michael Reichel 3D-Druck gilt als Zukunftstechnologie, seit die Drucker bei Privatnutzern auf den Schreibtisch passen. Foto: Michael Reichel
Stuttgart. 

Der amerikanische Hersteller von 3D-Druckern MakerBot hat Teile der Stuttgarter Firma Hafner's Büro übernommen. Die Mitarbeiter sollen unter dem Namen MakerBot Europe den Vertrieb in Europa ausbauen.

Mit den MakerBot-Geräten können dreidimensionale Gegenstände ausgedruckt werden. Dazu schichten die Drucker dünne Lagen von Plastik aufeinander. Bisher wurde die Technik fast ausschließlich in der Industrie eingesetzt. Doch inzwischen gibt es Modelle für Privatnutzer, die auf einen Schreibtisch passen und etwa so viel kosten wie ein Laptop. Solche Geräte verkauft auch MakerBot.

Hafner's Büro arbeitet bereits seit 2011 mit MakerBot zusammen und verfügt über ein eigenes Händlernetz für die 3D-Drucker der Amerikaner. Das soll nun mit den Händlerkontakten von MakerBot zusammengeführt werden, sagte der Gründer von Hafner's Büro, Alexander Hafner, der dpa. «Es ist effektiv so, dass unser Zuständigkeitsbereich wächst.» Hafner ist Geschäftsführer der neuen MakerBot Europe. Der europäische Markt sei besonders wichtig für MakerBot, sagte er.

Angaben zum Kaufpreis wollte Hafner nicht machen. Die Firma Hafner's Büro bleibt mit einem Teil der Mitarbeiter bestehen. Zwei Dutzend Angestellte und damit der Großteil der Mitarbeiter wechseln zu MakerBot Europe. Der Firmensitz soll in Stuttgart bleiben.

MakerBot selbst wurde vor einem Jahr von dem größeren Hersteller Stratasys geschluckt. Nach Angaben von Stratasys machte MakerBot im ersten Quartal diesen Jahres 20,6 Millionen Dollar Umsatz.

(dpa)
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