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Apokalypse und Monsterabwehr im Kinderzimmer

Eine Saga geht ihrem Ende entgegen, drei schaurige Freunde müssen zueinander finden und auf Glaius schlagen sich Space Marines, Orcs und Co. die Schädel ein. Aber richtig gruselig wird es erst, wenn nachts die Monster kommen.
In „Hotel Transsilvanien 3: Monster über Bord” erleiden Drakula, Mavis und Frankenstein Schiffbruch - Hilfe gibt es von den kleinen Impas. Foto: Bandai Namco Foto: dpa In „Hotel Transsilvanien 3: Monster über Bord” erleiden Drakula, Mavis und Frankenstein Schiffbruch - Hilfe gibt es von den kleinen Impas. Foto: Bandai Namco
Berlin. 

Monster, Wikinger und Köche - das gibt es in den Spiele-Neuheiten für PC und Konsolen. Fünf Titel im Überblick:

Monster auf großer Fahrt

Die transsilvanische Grusel-Truppe um Drakula, Mavis und Frankenstein erleidet in „Hotel Transsilvanien 3: Monster über Bord” Schiffbruch und wird dabei getrennt. Das Spiel führt die Story des Animationsfilms „Hotel Transsilvanien 3: Ein Monster Urlaub” weiter. Weil die Truppe aber nur als Ganzes funktioniert, hat der Spieler die Aufgabe, die Gruselhelden wieder zusammenzuführen. Die quietschbunte Grafik mit seinen humorvollen Charakteren soll vor allem Familien ansprechen.

Ganz alleine ist man bei der Wiedervereinigungs-Mission aber nicht. Auf den Inseln trifft man hin und wieder auf kleine Unterstützer-Monsterchen, Impas genannt. Dessen Fähigkeiten können Spieler nutzen, um Gegner wie beispielsweise eine fleischfressende Pflanze zu bekämpfen. Auch kleine Schätze warten darauf, entdeckt zu werden. Das Action-Adventure erscheint neben dem PC auch für Playstation 4, Nintendo Switch und Xbox One. Der Monster-Spaß kostet rund 40 Euro und hat keine Alterseinschränkung.

Kampf um wertvolle Relikte

Mächtige Artefakte aus längst vergangenen Zeiten locken vier Kriegsparteien auf dem unwirtlichen und lebensfeindlichen Planeten Gladius. Space Marines, Astra Militarium, Orks und Necrons kämpfen im Rundenstrategietitel „Warhammer 40K: Gladius - Relics of War” um den Besitz der wertvollen Funde. Jede der Parteien bringt ihre eigenen Spezialfähigkeiten, Technologien, Helden und Einheiten mit. Und so heißt es Zug um Zug: Gebiete erforschen, Einflussbereiche erweitern, Ressourcen ausbeuten und Gegner besiegen.

Als wäre der Feind nicht schon Ärgernis genug, so hat die aggressive Tier und Pflanzenwelt des Planeten auch negative Auswirkungen auf die Einheiten. Zusätzlich erwacht eine uralte, unbekannte Bedrohung in den Tiefen des Planeten. Der Schwierigkeitsgrad der Jagd auf die alten Relikte ist von Beginn an knackig. Wer eigentlich eher das beschauliche Aufbauspiel liebt, der wird bei „Warhammer 40K: Gladius - Relics of War” schnell ins Schwitzen kommen. Für rund 35 Euro erscheint der Rundenstrategietitel für die PC-Betriebssysteme Windows und Linux.

Letzte Reise der tapferen Wikinger

Mit „The Banner Saga 3” findet die von der nordischen Mythologie inspirierte Rundenstrategie-Serie ihren Abschluss. Der kunstvollen, handgezeichneten Grafik sind die Entwickler treu geblieben. So fliehen vor epischer Kulisse Menschen und die riesenhaften Varl vor der bevorstehenden Apokalypse und den kriegerischen Dredge.

Wie schon in den Vorgänger-Titeln ist Entwicklerstudio Stoic der Mischung aus Rundenstrategie und Rollenspiel-Elementen treu geblieben. Spielerentscheidungen haben direkte und prägende Auswirkungen auf die Geschichte, wichtige Story-Elemente werden in animierten Zwischensequenzen präsentiert. Für Spieler der ersten beiden Teile schließt sich hier der Kreis, Neueinsteiger sollten vielleicht zunächst die mittlerweile günstiger verfügbaren Vorgänger spielen.

Die letzte Reise der Wikingerschar erscheint in drei verschiedenen Editionen. Die Standard Edition für rund 25 Euro enthält schlichtweg das Spiel, die Deluxe Edition für 30 Euro beinhaltet den Soundtrack sowie Ingame-Zusatzinhalte und die Legendary Edition für 40 Euro ebenfalls Soundtrack, verschiedene Zusatzinhalte und einen digitalen Roman zum Spiel.

Monster unterm Bett

Im Arcade-Action-Titel „Sleep Tight” macht Publisher „Wer Are Fuzzy” aus dem Kindheitstrauma Monster unterm Bett ein eigenes Spielprinzip. So wird aus dem idyllischen Kinderzimmer über Nacht ein Kriegsgebiet. Das Bett wird zum Fort umfunktioniert, Schreibtisch und Stuhl fungieren als Bollwerk gegen die anstürmenden Monster. Zum Waffenrepertoire gehören Dartpfeilgewehre, Wasserbomben, automatisierte Geschütztürme und anderes Spielzeug, das zur Monsterabwehr umfunktioniert wird.

„Sleep Tight” nutzt Tag- und Nachtphasen. So wird tagsüber der Verteidigungsring aufgebaut, man erforscht neue Waffen oder schmiedet Abwehrpläne. Nachts geht die Action los. Der Spieler kann aus bis zu zwölf verschiedenen Charakteren auswählen vom schießwütigen Rambo bis hin zum überlegten Nerd. Zu Beginn sind allerdings nur eine Handvoll Alter Egos verfügbar, der Rest wird durch Erfolge im Spiel freigeschaltet. Zu sehen ist das Monster-Spektakel aus der Vogelperspektive, was auch der Übersichtlichkeit dient. „Sleep Tight” gibt es als Download über die Plattform Steam.

Chaos in der Küche

Dass zu viele Köche den Brei verderben, bewahrheitet sich auch in der Fortsetzung „Overcooked 2” wieder. Wie im Vorgänger müssen sich Spieler zusammen mit bis zu drei Mitspielern im Koop-Modus den Herausforderungen des Küchenalltags stellen. Besagte Küche ist aber nicht unbedingt stationär, sondern kann sich auch auf fahrenden Trucks, auf dem Deck eines Schiffs oder auf beweglichen Plattformen befinden. Im Kampf gegen die Zeit wollen Burger, Sushi, Suppe und andere kulinarische Kreationen den anspruchsvollen Gästen kredenzt werden. Letztere sind gnadenlos und quittieren jeden Fehler und jede Verspätung mit Punktabzügen.

Erstmals ist auch ein Online-Koop-Mehrspielermodus enthalten. Als wäre das Kochen nicht schon stressig genug, erschweren Feuer spuckende Vulkane und andere Gemeinheiten den Alltag. Wer den Vorgänger „Overcooked” kennt, wird sich über die Neuerung freuen, dass Zutaten jetzt auch über kleine Distanzen den Mitstreitern zugeworfen werden können. Am 7. August erscheint die Küchen-Sause für PC, Playstation 4, Xbox One und Nintendo Switch. Die PC-Version kostet rund 23 Euro.

(Von Peter Münch, dpa)
Bilderstrecke Apokalypse und Monsterabwehr im Kinderzimmer
In „Hotel Transsilvanien 3: Monster über Bord” erleiden Drakula, Mavis und Frankenstein Schiffbruch - Hilfe gibt es von den kleinen Impas. Foto: Bandai NamcoAuf dem Planeten Gladius gibt es mächtige Relikte zu holen. In „Warhammer 40K: Gladius - Relics of War” schlagen sich Orks, Space Marines, Necrons und Astra Militarium darum. Foto: Slitherine Ltd.Auch im dritten Teil von „The Banner Saga” legt sich Dunkelheit über die Erde und Menschen und Varl fliehen vor den kriegerischen Dredge. Gekämpft wird in rundenbasierten Duellen. Foto: Stoic
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