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Bitkom: Zahlungsbereitschaft unter Gamern wächst

Gamer zeigen sich zunehmend kauffreudig. Noch mehr als in der Vergangenheit sind sie dazu bereit, für digitale Downloadinhalte oder Spiele-Abos Geld auszugeben. Das belegen Zahlen des Digitalverbands Bitkom.
Laut Bitkom gibt jeweils knapp ein Viertel der Befragten Geld für den Download von Spielen, In-Game-Käufe und für Abo-Gebühren aus. Foto: Lino Mirgeler Laut Bitkom gibt jeweils knapp ein Viertel der Befragten Geld für den Download von Spielen, In-Game-Käufe und für Abo-Gebühren aus.
Berlin. 

Gamer sind immer häufiger bereit, für digitale Spiele Geld auszugeben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Digitalverbands Bitkom . Im Jahr 2015 waren noch 50 Prozent der Befragten in Deutschland dazu bereit. In diesem Jahr sind es bereits 57 Prozent.

Demnach gibt jeweils knapp ein Viertel der Befragten bereits Geld für den Download von Spielen, für Käufe innerhalb von Games (In-Game-Käufe) und für Abo-Gebühren bei Online-Spieleplattformen aus. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) sprach sich in der repräsentativen Umfrage zudem für Flatrate-Bezahlmodelle ähnlich wie bei Abos für Filme, Serien oder Musik aus.

Unter den 14- bis 29-Jährigen äußerten daran sogar 43 Prozent Interesse. „Da sich die Spielebranche immer mehr zum Massenmarkt entwickelt bietet sich eine Abonnentenstruktur an”, sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Martin Börner. Laut Branchenverband game haben bereits mehr als 4,2 Millionen Menschen in Deutschland entsprechende Abo-Dienste genutzt, entsprechende Angebot seien aber noch nicht weit verbreitet.

Die Zahl der Gamer in der Bevölkerung hält sich laut Studie weiter auf hohem Niveau. 42 Prozent der Befragten spielt zumindest gelegentlich auf dem Smartphone, dem Tablet, der Konsole oder am PC. Am populärsten sind dabei sogenannte Gelegenheitsspiele (68 Prozent der Befragten), gefolgt von Strategie- und Aufbauspielen (56 Prozent) und Action-Games (55 Prozent). Insgesamt daddeln in Deutschland vier von zehn Bundesbürgern, das entspreche knapp 30 Millionen Menschen. Der Game-Verband kam zuletzt auf 34,3 Millionen Spieler.

(dpa)
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