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Deutsche Start-Ups räumen ab

Mit dem Gründerpreis „IKT Innovativ“ hat das Bundeswirtschaftsministerium auf der Cebit 17 Start-Ups für besondere Ideen ausgezeichnet. Das zeigt: An Ideen mangelt es nicht, und die Gründerszene in Deutschland wächst beständig.
Hannover. 

Selbst die Bundeskanzlerin ist begeistert von den „vielen klugen Köpfen, die mit neuen Ideen ihr eigenes Unternehmen gründen“. So die Worte Angela Merkels bei der Cebit -Eröffnung in Hannover. Ihre Eröffnungsrede zeigt: Ideen, wie sich die Start-Up-Szene fördern lässt, sind auch in der Regierung genügend vorhanden. Dazu gehören auch Gründerpreise wie „IKT Innovativ“ (IKT=Informations- und Kommunikationstechnologien) des Bundeswirtschaftsministeriums.

17 Start-Ups erhielten in Hannover Geldpreise für ihre Ideen und Innovationen. Die Spanne der Unternehmen zeigte nicht nur, wie vielfältig die Ideen sind, sondern vor allem auch, dass sich die deutsche Start-Up-Szene schon längst nicht mehr nur in Berlin abspielt. Prämiert wurden Unternehmen aus München, Düsseldorf, Freiburg und Kaiserslautern.

Mit dem „Biometric Credit Bureau“ (BCB) reiht sich in die Riege der ausgezeichneten Unternehmen auch ein Preisträger mit Dienstsitz in Frankfurt ein. Der Software-Dienstleister will die Kreditauskunft für Entwicklungsländer vereinfachen und macht sich dabei den Mikrofinanzsektor zur Zielgruppe. Auf der Webseite des Start-Ups sind zwei Adressen angegeben: eine in der Bankenmetropole und eine in Kampala (Uganda).

Zu den technischen Errungenschaften der Start-Ups gehören außerdem ein sensorbasiertes Sicherheitssystem für Senioren, das die Angehörigen benachrichtigt, sobald Unregelmäßigkeiten im Leben des allein lebenden Senioren auftreten (Easier Life) und ein Optimierungssystem für die Milchproduktion (CowHow).

Alle drei Start-Ups durften sich über einen Zuschuss von 6000 Euro freuen. Ausgewählt wurden die 17 Preisträger aus einem Bewerberpool von 542 teilnehmenden Start-Ups – nach Angaben des Wirtschaftsministeriums eine Rekordzahl.

„Wir wollen die Rahmenbedingungen für Start-Ups in Deutschland so gestalten, dass sie international noch wettbewerbsfähiger werden“, sagte Staatssekretärin Brigitte Zypries. „Ebenso wollen wir mit Netzwerkveranstaltungen helfen, die Kontakte zwischen Start-Ups und der etablierten Industrie zu verbessern.“ ska

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