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Ende von Flash angekündigt

Adobe wird Flash nicht mehr weiterentwickeln. Bevor die Multimedia-Software zu Grabe getragen wird, vergeht aber noch etwas Zeit.
Flash wird beerdigt. Die Software war lange wichtig, um Videos und animierte Grafiken auf Webseiten darzustellen. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn Flash wird beerdigt. Die Software war lange wichtig, um Videos und animierte Grafiken auf Webseiten darzustellen. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn
San Francisco. 

Die Zeit der oft kritisierten Multimedia-Software Flash läuft in rund dreieinhalb Jahren ab. Sie werde ab Ende 2020 nicht mehr weiterentwickelt und verbreitet, kündigte der Softwarekonzern Adobe an.

Flash war in den frühen Jahren des Web sehr weit verbreitet, wenn es um Videos, Spiele oder Grafiken und 3D-Ansichten ging. Doch die Software wies auch immer wieder Sicherheitslücken auf und wurde als ineffizient kritisiert.

Apple weigerte sich unter Verweis darauf stets, Flash auf seinen iPhones und iPad-Tablets laufen zu lassen - auch als die Software noch breit in der PC-Welt eingesetzt wurde. Adobe gab schließlich bei Flash für Mobil-Geräte auf. Mit der Ausbreitung anderer Formate auf den allgegenwärtigen Smartphones verlor Flash auch insgesamt an Bedeutung.

Mit der langen Vorlaufzeit will Adobe Websites, die noch Flash einsetzen, genug Freiraum bieten, um auf andere Lösungen umzusteigen. Die Ankündigung wurde gemeinsam mit Apple, Google, Facebook, Microsoft und dem Firefox-Entwickler Mozilla gemacht.

So will Microsoft in seinen Browsern Edge und Internet Explorer in zwei Jahren Flash standardmäßig deaktivieren und ab 2020 aus allen unterstützten Versionen entfernen. In Apples Browser Safari muss ein Nutzer jetzt schon jedes Mal zustimmen, wenn eine Website Flash einsetzen will.

(dpa)
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