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Gebrauchte Kabelrouter können Anschluss-Probleme verursachen

Es gibt elektronische Geräte, die sollte man besser nicht weiterverkaufen oder -verschenken. Warum TV-Kabel-Internetrouter dazu gehören, und welche Kosequenzen eine unachtsame Weitergabe haben kann, erklärt ein Experte.
Gebrauchte Kabel-Router sollten nicht verkauft oder weitergegeben werden. Häufig funktionieren sich danach nicht richtig. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa Gebrauchte Kabel-Router sollten nicht verkauft oder weitergegeben werden. Häufig funktionieren sich danach nicht richtig.
Göttingen. 

Vom Kabel-Internetanbieter bezogene Router lassen sich oft nicht an anderen Kabel-Anschlüssen benutzen. Das ist dann wichtig, wenn man ein altes Gerät weitergibt oder verkauft. Dabei kann es zu Störungen kommen, erklärt Alexander Kuch vom Telekommunikationsportal „teltarif.de”.

Damit ein Kabel-Router richtig funktioniert, braucht der Anbieter vollständigen Zugriff auf das Gerät. Ansonsten kann es Probleme mit der Internetverbindung geben, oder Funktionen wie die Telefonie lassen sich nicht nutzen.

Nutzt man nun ein Gerät, das bereits an einem anderen Anschluss im Einsatz war oder vom Anbieter einem anderen Kunden zugeordnet ist, lässt es sich unter Umständen nicht in Betrieb nehmen - und kann sogar beim Vorbesitzer zu Verbindungsstörungen führen. Alexander Kuch rät deswegen, noch vor Einsatz eines gebrauchten Kabelrouters beim eigenen Netzbetreiber nachzufragen, ob und wie dieser sich nutzen lässt. Eventuell kann dies durch Fernzugriff des Anbieters oder ein Update der Router-Firmware geschehen.

Wegen dieser technischen Unwägbarkeiten ist der Einsatz gebrauchter Router nicht die beste Lösung: Laut Kuch funktionieren TV-Kabel-Internetanschlüsse nach wie vor am besten mit den vom Anbieter bereitgestellten Routern.

(dpa)
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