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„Going Electric”: Internationaler Routenplaner für E-Autos

Wer mit einem Elektroauto reist, muss seine Tour sorgfältig planen. Das Fahrzeug muss schließlich zwischendurch aufgeladen werden. Die Internetseite „GoingElectric” hilft bei der Suche nach geeigneten Routen.
Auf der Internetseite von „GoingElectric” werden mehr als 60 000 Haltepunkte aufgeführt, an dem die Akkus von E-Autos aufgeladen werden können. Foto: goingelectric.de/dpa Auf der Internetseite von „GoingElectric” werden mehr als 60 000 Haltepunkte aufgeführt, an dem die Akkus von E-Autos aufgeladen werden können. Foto: goingelectric.de/dpa
Meerbusch. 

Eine Tour von A nach B mit dem Elektroauto will sorgfältig geplant werden. Denn selbst viele aktuelle Modelle können nicht mit der Reichweite konventioneller Verbrennungsmotoren mithalten.

Wer von Garmisch-Partenkirchen nach Flensburg fährt, muss sich also auch um Zwischenstopps zum Nachladen Gedanken machen. Das vergleichsweise dünne Ladesäulennetz, die unterschiedlichen Steckertypen und Bezahlsysteme machen die Sache für Freunde von E-Autos nicht einfacher.

Dem möchte der Elektroauto-Routenplaner von GoingElectric entgegenwirken. Mit diesem kostenlosen Web-Service planen Fahrer eines E-Autos ihre Fahrt entlang einer Route mit Möglichkeiten zum Aufladen des Akkus. Über 60.000 Ladepunkte in 45 Ländern kennt der Dienst.

Er weiß zudem, welche Steckertypen vor Ort genutzt werden, welche Ladekarten der Anbieter akzeptiert und zu welchem Ladeverbund die Station zählt. Auf Wunsch nimmt der Fahrer nur Ladesäulen in die Routenplanung mit auf, die seinen Vorgaben entsprechen. Welches Automodell gefahren wird, kann der Fahrer dem Routenplaner ebenfalls mitteilen. Auch den Ladestand bei Abfahrt und die maximal Entfernung der Stationen von der Route darf er angeben, so dass der Service aus diesen Angaben und der Reichweite des Autos die optimale Strecke errechnet. So muss der Nutzer nicht selbst mögliche Zwischenstopps auswählen, sondern erhält konkrete Vorschläge vom Kartendienst - sehr praktisch.

Elektroauto-Routenplaner zeigt die errechnete Strecke auf einer Google-Maps-Karte an. Alternativ können Nutzer die Route als GPX-Datei herunterladen und auf ihr Navigationsgerät importieren.

(dpa)
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