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Google fährt erneut mit Kamerawagen durch deutsche Städte

Ein Kameraauto des Internetdiensteanbieters Google fährt durch Berlin. Foto: Tobias Kleinschmidt/Archiv Ein Kameraauto des Internetdiensteanbieters Google fährt durch Berlin. Foto: Tobias Kleinschmidt/Archiv
Hamburg. 

Google ist seit Montag wieder mit Kamerawagen in deutschen Städten unterwegs. Bei den Fahrten sollen Informationen für den Kartendienst Google Maps gesammelt werden.

Dazu zählten «die richtigen Straßennamen, Straßenschilder, Streckenführungen und Informationen über Geschäfte und andere Orte», hieß es in einem Blogeintrag. Die Bilder sollen nicht veröffentlicht werden.

Googles Kamerafahrten sorgten in der Vergangenheit für Aufregung. Die Bilder für den Straßenatlas Street View lösten bei vielen Menschen Sorgen um den Datenschutz aus. Das Unternehmen stellte schließlich eine Möglichkeit bereit, das eigene Haus in den Aufnahmen digital verwischen zu lassen. Diesmal gibt es diese Einspruchsmöglichkeit nicht - eben weil die Bilder nicht öffentlich gemacht werden sollen, erklärte der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar am Montag.

In den aktuellen Aufnahmen würden Gesichter und Kfz-Kennzeichen verpixelt. «Das Bildmaterial wird dauerhaft auch nur so gespeichert, dass diese Merkmale nicht wiederhergestellt werden können», betonte der Datenschützer. Caspar ist für Google zuständig, weil das Unternehmen seinen Deutschlandsitz in der Hansestadt hat.

Außerdem habe Google erklärt, dass keine Informationen über WLAN-Netze erfasst würden, erklärte der Datenschützer. Caspar hatte seinerzeit die unerlaubte Datensammlung aus offenen drahtlosen Netzen durch die Kamerawagen aufgedeckt. Laut Google ging das auf den Fehler eines Mitarbeiters zurück.

Die Wagen mit den Kamera-Aufbauten sollen zunächst in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, Duisburg, Essen, Bochum, Bremen, Hannover, Leipzig, Dresden, Nürnberg, Wuppertal und Bielefeld unterwegs sein. Im kommenden Jahr will Google die Autos auch in weitere Regionen Deutschlands schicken.

(dpa)
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