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„Hallo”: Institut warnt vor schwachem Passwort-Schutz

Zu einfach darf ein Passwort nicht sein. Hacker könnten es innerhalb von Sekunden knacken. Foto: Julian Stratenschulte Zu einfach darf ein Passwort nicht sein. Hacker könnten es innerhalb von Sekunden knacken. Foto: Julian Stratenschulte
Potsdam. 

bdquo;Hallo”, „Passwort” oder eine einfache Zahlenreihe sind kein wirksamer Schutz gegen Datendiebe - aber 60 Prozent der Computeranwender nutzen beim Erstellen von Passwörtern nur auf eine sehr begrenzte Auswahl von Buchstaben oder Zahlenreihen wie „123456”.

Darauf wies zum „Ändere dein Passwort”-Tag am 1. Februar das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam hin und rief Nutzer zu mehr Vorsicht auf. „Hacker können einen solch schwachen Zugangsschutz mit automatisierten Methoden innerhalb weniger Sekunden oder Minuten knacken”, sagte Christoph Meinel, Direktor des Potsdamer Instituts. Das reiche bei weitem nicht aus.

In den vergangenen beiden Jahrzehnten habe sich das Verhalten der Nutzer in Sachen Passwort-Schutz kaum verbessert. „Nach wie vor wählten rund die Hälfte der Internetnutzer dasselbe oder ein ähnliches Passwort für sämtliche Seiten, die ein Log-in erfordern”, sagte der Professor.

Stattdessen rät das HPI, niemals den Nutzernamen, das Geburtsdatum oder ander persönliche Informationen zu verwenden. Mindestens acht Zeichen sollte ein wirksames Passwort haben und dabei vier Arten der Schreibweise wie Klein und Groß sowie Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten.

Den „Ändere dein Passwort”-Tag („change your password day”) hatte erstmals 2012 der Technologie-Blog Gizmodo ausgerufen.

(dpa)
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