Klassisch, flexibel oder vibrierend: Neue Technik-Produkte

Klassische Nokia-Handys, flexible Business-Notebooks und ein Gürtel, der seinen Träger vor ungesundem Sitzen bewahren soll. Diese und weitere Technikneuheiten gibt es hier im Überblick.
versenden drucken
Berlin. 

Altmodische Nokias mit modernen Funktionen

Nicht jedes Handy ist ein Smartphone: Die neu angekündigten Nokia-Modelle 207 und 208 sind klassische Mobiltelefone mit physischer Tastatur und ohne Touchscreen. Surfen ist damit trotzdem möglich, die Handys unterstützen sogar die schnelle UMTS-Variante HSPA. Soziale Netzwerke können Nutzer über vorinstallierte Apps aufrufen. Das nur 2,4 Zoll große Display sorgt nach Herstellerangaben außerdem für eine hohe Akkulaufzeit von bis zu 33 Tagen im Standbymodus. Einziger Unterschied zwischen den Geräten ist die Kamera, die es nur im 208 gibt. Auf den Markt kommen die Handys spätestens im September, kosten sollen sie etwa 52 Euro.

Flexible Business-Notebooks

Toshibas neues Business-Notebook Portégé Z10t-A ist mobiler Computer und Tablet in einem. Das 11,6 Zoll große Display lässt sich von der Tastatur abnehmen und separat verwenden. Surfen können Nutzer damit über WLAN, UMTS und LTE, dazu gibt es Anschlüsse für HDMI und USB 3.0. Die 1,45 Kilogramm schwere PC- und Tabletkombination kostet je nach Prozessor und Festplatte mindestens 1749 Euro. Nicht ganz so flexibel ist das klassische, 13,3 Zoll große Portégé R930-18D. Auch hier gibt es ein entspiegeltes Display und Unterstützung für UMTS und WLAN. Dazu kommt eine 512 Gigabyte große SSD, die unter anderem für den vergleichsweise hohen Preis von 2149 Euro verantwortlich ist. Beide Rechner sind ab sofort erhältlich.

Gürtel warnt vor ungesunder Haltung

Der Lumoback soll seinem Besitzer dabei helfen, gesund zu sitzen. Dafür hat der Gürtel ein paar Sensoren und einen Vibrationsmotor eingebaut. Hängt der Träger krumm in Stuhl oder Sessel, weist ihn der Gürtel mit Vibrationen darauf hin. Zusätzlich kann der Lumoback per App mit einem iPhone oder iPad verbunden werden: Hier sind dann noch mehr Informationen zur Sitzhaltung zu sehen. Bisher ist der Vibrationsgürtel über lumoback.com aber nur beim Hersteller in den USA erhältlich. Der Preis beträgt 149 US-Dollar, mit Versandkosten sind das etwa 140 Euro.

Neuer Autofokus für schärfere Videos

Canon hat seine neue digitale Spiegelreflex Eos 70D vorgestellt. Der Nachfolger der 60D hat einen Sensor mit 20,2 Megapixeln, das sind zwei mehr als der Vorgänger. Wichtigste Neuerung ist nach Angaben des Herstellers aber der neue, schnellere Autofokus, der vor allem bei beweglichen Motiven und Videoaufnahmen für schärfere Bilder sorgen soll. Die Lichtempfindlichkeit der Kamera reicht bis zu einem ISO-Wert von 12 800. Außerdem hat sie einen drei Zoll großen Touchscreen sowie ein WLAN-Modul. Die Eos 70D soll Ende August in den Läden stehen, ohne Objektiv kostet sie 1099 Euro.

Blu-ray-Recorder für Ultra HD

Panasonic hat mehrere neue Blu-ray-Recorder vorgestellt. Die Modelle der DMR-BST- und DMR-BCT-Serie können das Fernsehprogramm nicht nur auf Blu-rays, sondern auch auf der eingebauten Festplatte aufzeichnen und von dort wieder abspielen. Außerdem sind sie gleichzeitig Receiver: Die DMR-BST-Geräte empfangen digitales Satellitenfernsehen (DVB-S), die DMR-BCT-Reihe hat Tuner für Antennen- und Kabelfernsehen (DVB-T und DVB-C). Wer schon einen Ultra-HD-Fernseher hat, kann alle Blu-rays und TV-Inhalte auf die neue Auflösung (3840 mal 2160 Pixel, auch 4K genannt) hochrechnen lassen. Erhältlich sind die Geräte ab Mitte August, fällig werden 579 Euro.

Anlagen für Musik aus allen Quellen

Mit der neuen Kompaktanlage Marantz Media können Nutzer Musik aus so ziemlich jeder Quelle abspielen. Die Box hat unter anderem einen CD-Spieler und Empfänger für analoges und digitales Radio an Bord. Dazu geht sie wahlweise per Netzwerkkabel oder WLAN ins Netz und ruft dort entweder Internetradios oder Streamingdienste ab, unterstützt werden Spotify und Last.fm. Zum Streamen im Heimnetzwerk arbeitet sie außerdem mit dem Apple-Standard Airplay zusammen, dazu gibt es USB-Ports und einen optischen Digitaleingang. Sie kommt Ende August in den Handel und kostet 699 Euro.

Satellitenreceiver streamt TV-Programm

Der Satellitenreceiver Mirage CX-05 von Smart Electronics streamt Fernsehbilder per LAN-Kabel ins Netzwerk. Möglich wird das durch den Standard Sat-IP: Damit wird das digitale TV-Signal vom Satelliten so umgewandelt, dass es über ein Netzwerkkabel oder ein WLAN verbreitet werden kann. Nutzer können das TV-Programm dann zum Beispiel auf einem iPhone oder iPad empfangen, müssen dafür aber erst die passende App für 89 Cent installieren. Außerdem hat der Receiver eine USB-Schnittstelle und einen eingebauten Medienplayer, der Videos oder Fotos von Sticks und Festplatten abspielt. Er steht ab sofort für etwa 60 Euro in den Läden.

versenden drucken
Jetzt kommentieren

Nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Mit * gekennzeichnete Felder, sind Pflichtfelder!

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername: *
gewünschtes Passwort: *
Wiederholung Passwort: *
E-Mail: *
Kundennummer falls vorhanden:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage: Wieviel ist 10 x 2: 




Videos

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv Themen Mediadaten Kontakt Impressum Datenschutz AGB

© 2014 Frankfurter Neue Presse

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE