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Kleinanzeigenportale: Abzocke mit falschen Paypal-Mails

Die Polizei warnt Verkäufer auf Kleinanzeigenportalen vor Abzocke. Betrüger verschicken derzeit gefälschte Paypal-Bestätigungsmails. Auf diese Weise wollen sie sich vor dem Bezahlen der gekauften Ware drücken.
Versandkosten-Abzocke: Verkäufer auf Kleinanzeigenportalen müssen sich derzeit vor Trickbetrügern in Acht nehmen. Gefälschte Paypal-Bestätigungsmails werden verschickt. Foto: Lukas Schulze/dpa Foto: dpa Versandkosten-Abzocke: Verkäufer auf Kleinanzeigenportalen müssen sich derzeit vor Trickbetrügern in Acht nehmen. Gefälschte Paypal-Bestätigungsmails werden verschickt. Foto: Lukas Schulze/dpa
Berlin. 

Verkäufer auf Kleinanzeigenportalen müssen derzeit mit gefälschten Paypal-Zahlungsbestätigungen rechnen. Darauf weist die Polizei Niedersachsen hin.

Dahinter stecken Betrüger, die nach vorherigem E-Mail-Verkehr angeben, eine angebotene Ware kaufen und per Paypal bezahlen zu wollen. Dann schicken sie die gefälschte Zahlungsdienst-Bestätigung.

Diese ist dann mit dem eigentlichen Betrugsversuch verbunden: Die Hintermänner fordern nämlich einen Versand der Ware - etwa nach Afrika - und behaupten, nicht nur den vereinbarten Kaufpreis, sondern auch die erheblichen Versandkosten via Paypal beglichen zu haben - was natürlich beides nicht stimmt.

Sie bitten den Verkäufer als Nächstes, den Mehrbetrag für die Beauftragung und Bezahlung eines zuvor in den Mails genannten Transportdienstes einzusetzen - und zwar via Western Union oder Moneygram. Das Geld landet aber nicht bei irgendeinem Transportdienst, sondern nicht rückholbar direkt beim Betrüger.

(dpa)
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