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Loewe setzt auf Vernetzung und Premium-Kunden

Loewe hatte 2013 nach hohen Verlusten einen Insolvenzantrag gestellt. Foto: Robert Schlesinger/Archiv Loewe hatte 2013 nach hohen Verlusten einen Insolvenzantrag gestellt. Foto: Robert Schlesinger/Archiv
Berlin. 

Der Fernsehgeräte-Hersteller Loewe setzt nach dem Neuanfang auf den Trend zur Vernetzung, um die Krise hinter sich zu lassen.

Die Modelle, die Loewe auf der IFA in Berlin zeigt, können unter anderem vom Smartphone aus gesteuert werden und das TV-Bild an ein Tablet weitergeben. Loewe wolle auch tiefer ins Geschäft mit Heimvernetzung vorstoßen, sagte der neue Chef und Mitbesitzer Mark Hüsges am Donnerstag auf der Elektronikmesse.

Hüsges und und sein Geschäftspartner Boris Levin hatten Loewe im Frühjahr über ihre Investmentfirma Stargate Capital übernommen. Das 1923 gegründete deutsche Traditionsunternehmen hatte 2013 nach hohen Verlusten einen Insolvenzantrag gestellt.

«Ich möchte betonen, dass wir keine Finanzinvestoren sind», sagte Hüsges auf der IFA. «Wir verstehen uns eher in der Tradition eines Familienunternehmens.» Der Neustart sei geglückt, sagte er.

Hüsges hofft unter anderem auf China als Absatzmarkt - zum Ende des Jahres soll es dort sieben Geschäfte als «Loewe-Galerien» geben.

Die enge Partnerschaft mit dem chinesischen Hersteller Hisense erlaube Loewe unter anderem einen günstigeren Zugang zu Bauteilen, sagte Hüsges. Mit Hisense werde zwar eine gemeinsame technische Plattform entwickelt, Loewe werde aber den Fokus auf das gehobene Premium-Segment beibehalten.

(dpa)
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