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Mehr Daten und weniger SMS im Mobilfunk

Die SMS stirbt langsam aus. Durch das mobile Netz werden vermehrt Nachrichten über andere Dienste verschickt. Ein Jahresbericht der Bundesnetzagentur gibt hierzu genaue Auskunft.
Der Jahresbericht der Bundesnetzagentur zeigt, dass 2016 weniger SMS versendet wurden als noch in den Jahren zuvor. Foto: Sebastian Gollnow Der Jahresbericht der Bundesnetzagentur zeigt, dass 2016 weniger SMS versendet wurden als noch in den Jahren zuvor. Foto: Sebastian Gollnow
Bonn. 

Mehr mobiles Internet und weniger SMS: So könnte man das Mobilfunkjahr 2016 in Deutschland aus Sicht der Bundesnetzagentur zusammenfassen.

Nach ihren Angaben wurden im vergangenen Jahr über deutsche Mobilfunknetze 918 Millionen Gigabyte (GB) Daten übertragen. Das ist eine Steigerung um rund 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (575 Millionen GB).

Einen deutlichen Rückgang gibt es erneut bei den SMS. Wurden 2015 noch 16,6 Milliarden solche Kurznachrichten verschickt, waren es 2016 nur noch 12,7 Milliarden. Die Bundesnetzagentur führt die Entwicklung auf die große Verbreitung von Messenger-Apps zurück. Den Höchststand bei den versandten SMS gab es im Jahr 2012 mit rund 60 Milliarden - vor dem Durchbruch der Messenger.

Einen Stillstand gab es bei den Telefonminuten. Sie bewegten sich mit rund 115 Milliarden Mobilfunkminuten in etwa auf Vorjahresniveau.

(dpa)
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