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Möglichst nur Oreo-Smartphone verschenken

Jedes Jahr bringt Google eine neue Android-Version heraus. Doch die Hersteller kommen meist weder bei den jährlichen Aktualisierungen noch bei den monatlichen Sicherheitsupdates hinterher. Passen Käufer jetzt nicht auf, landen veraltete und unsichere Handys unterm Baum.
Bei bei der aktuellsten Android-Version Oreo werden Sicherheits-Updates schneller ausgeliefert. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Bei bei der aktuellsten Android-Version Oreo werden Sicherheits-Updates schneller ausgeliefert.
Berlin. 

Wer zu Weihnachten ein Android-Smartphone verschenken möchte, sollte möglichst zu einem Modell mit der aktuellsten Betriebssystem-Version 8.0 (Oreo) greifen. Dazu rät das Verbraucherschutzportal „Mobilsicher.de”.

Hintergrund sind die grundlegenden Verbesserungen bei Sicherheitsupdates zwischen den Versionen 7.0 (Nougat) und 8.0. Bislang sind viele Hersteller nicht in der Lage, die jeden Monat von Google herausgegebenen Sicherheits-Patches schnell für ihre Geräte anzupassen und auszuliefern, so die Experten.

Mit Oreo soll aber die Weiterentwicklung des Betriebssystems von der Entwicklung der Treiber für die Hardware-Komponenten des Smartphones entkoppelt werden (Project Treble). Als Ergebnis der Trennung sollen Updates künftig schneller ausgeliefert werden.

Derzeit mit Oreo zu haben sind allerdings erst ein knappes Dutzend Spitzenmodelle. Wer nicht so viel Geld investieren möchte oder in der aktuellen Auswahl nicht fündig wird, sollte einfach einen Gutschein unter den Baum legen, raten die Experten. Es sei zu erwarten, dass günstigere Oreo-Geräte spätestens nach dem Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen.

„Mobilsicher.de” kritisiert, dass Händler und Hersteller veraltete Geräte gerade jetzt im Weihnachtsgeschäft im großen Stil auf den Markt werfen. Selbst große Fachgeschäfte verkauften derzeit Geräte mit der zwei Jahre alten Android-Version 6.0 (Marshmallow) zu Preisen weit über hundert Euro.

(dpa)
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