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NSA-Skandal treibt Verschlüsselung im Internet voran

Der NSA-Skandal hat User misstrauisch gemacht. Deshalb ist die Verschlüsselung im Internet in den Fokus gerückt. Foto: Daniel Reinhardt Der NSA-Skandal hat User misstrauisch gemacht. Deshalb ist die Verschlüsselung im Internet in den Fokus gerückt. Foto: Daniel Reinhardt
Berlin. 

Erste Umfragen nach der NSA-Affäre zeigen: Die Menschen haben viel Vertrauen in Internet-Dienste verloren, nutzen sie aber munter weiter. Vielleicht muss man sich demnächst auch weniger Sorgen machen, denn schon bald könnte viel weniger mitgelesen werden.

Der NSA-Skandal könnte das Internet von Grund auf verändern. Das Netz der Netze wurde vor über 40 Jahren als offenes System entworfen. Weil ein Großteil der Daten bis heute im Klartext unterwegs ist, wurde auch die nahezu flächendeckende Überwachung durch den US-Geheimdienst möglich. Das könnte sich schon bald ändern: Die Bewegung zur Verschlüsselung möglichst aller Daten gewinnt an Fahrt.

Die Reaktion der Internet-Firmen und Gremien auf die NSA-Affäre könnte das Fundament des Netzes umbauen. So plant die Industriegruppe Internet Engineering Task Force eine neue Version des HTTP-Protokolls, das den Fluss von Informationen im Web regelt. Schon heute gibt es die gesicherte Variante HTTPS, bei der Daten zum Beispiel im Internet-Banking oder Online-Handel verschlüsselt unterwegs sind. Die Weiterentwicklung HTTP 2.0 soll die Verschlüsselung zum Standard machen.

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(Von Andrej Sokolow, dpa)
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