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Neue Bezahldienste sollen Einkaufserlebnis umkrempeln

Der Bezahldienst PayPal hat ein System entwickelt, mit dem Kunden über ihr Smartphone bezahlen können. Foto: Tim Brakemeier Der Bezahldienst PayPal hat ein System entwickelt, mit dem Kunden über ihr Smartphone bezahlen können. Foto: Tim Brakemeier
Berlin. 

Mobiles Bezahlen ist derzeit ein Mode-Begriff, unter den alle Situationen fallen, in denen Handy oder Tablet beim Bezahlvorgang zum Einsatz kommen. Verschiedene Konzepte treten gegeneinander an. Wer sich durchsetzt, ist offen - aber es geht um viel Geld.

Für den Chef des Bezahldienstes PayPal, David Marcus, sieht Einkaufen in der Zukunft ungefähr so aus: Man geht zum Beispiel in ein Warenhaus, nimmt, was man braucht, scannt die Strichcodes am eigenen Handy ein - und geht wieder. Kein Anstehen an der Kasse, der Einkauf wurde im Hintergrund abgerechnet. Im Café lässt man die Geldbörse in der Tasche, weil die Bedienung einen am Foto in einer App entdeckt. Und sieht man etwas im Schaufenster eines geschlossenen Ladens, wird ein QR-Code abfotografiert und der Artikel kommt per Post.

«Ich wäre schockiert, wenn man in vier Jahren in großen Städten zum Einkaufen noch seine Brieftasche mitnehmen müsste», sagt der Manager, den die Ebay-Tochter Paypal mit der Übernahme seines Mobil-Bezahldienstes Zong einkaufte. «Das funktioniert aber nur, wenn wir nicht nur den Bezahlvorgang, sondern das gesamte Einkaufserlebnis verändern.» Die US-Firma prescht mit ihren Zukunftsvisionen vor. In Berlin kann man derzeit in mehreren Lokalen das Bezahlen per Gesichtsabgleich nach dem Check-in mit der PayPal-App testen. Im kommenden Jahr sollen die «Beacons» kommen, Mini-Sender, die per Bluetooth-Funk einen Kunden automatisch im Laden erkennen.

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(Von Andrej Sokolow, dpa)
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