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Niantic geht gegen Betrüger in „Pokémon Go” vor

Falscher Standort und unautorisierte Apps: Wer beim „Pokémon Go”-Spielen mogelt, wird künftig bestraft. Im schlimmsten Fall droht die komplette Sperrung des Nutzerkontos.
Wer beim Pokémon-Fangen - hier ein Schiggy in Berlin Mitte - schummelt, wird künftig erst gewarnt und dann mit der Sperre seines „Pokémon Go”-Kontos bestraft. Foto: Andrea Warnecke Foto: dpa Wer beim Pokémon-Fangen - hier ein Schiggy in Berlin Mitte - schummelt, wird künftig erst gewarnt und dann mit der Sperre seines „Pokémon Go”-Kontos bestraft. Foto: Andrea Warnecke
Berlin. 

Wer sich mit Tricks einen Vorteil beim „Pokémon Go”-Spielen verschafft, wird künftig mit einem schlechteren Spielerlebnis und Rauswurf bestraft. Das teilt Spielentwickler Niantic in einem Blogeintrag mit.

Spieler, die zum Beispiel ihren GPS-Standort verfälschen oder unautorisierte Drittanbieter-Apps nutzen, sollen künftig zwei Vorwarnungen erhalten, der dritte aufgedeckte Betrugsversuch führt zur permanenten Sperre des Nutzerkontos.

Beim ersten Betrugsversuch erhalten Spieler eine Warnung, außerdem können sie für eine Dauer von sieben Tagen keine seltenen Pokémon mehr entdecken. Auch EX-Raid-Pässe stehen in dieser Zeit nicht zur Verfügung. Die zweite entdeckte Verfehlung führt zu 30 Tagen Kontosperre.

Werden Spieler ein drittes Mal erwischt, wird laut Niantic das Konto permanent gesperrt. Nutzer können gegen diese Entscheidung Einspruch einlegen. Niantic schreibt aber bereits, dass nur sehr wenige ausgesprochene Sperren wieder aufgehoben würden, da die Erkennungssysteme sehr zuverlässig seien.

(dpa)
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