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O2-Handynetz: LTE- und WLAN-Telefonate für alle

O2-Kunden können bald über LTE- und WLAN-Verbindungen telefonieren. Das ist von Vorteil, wenn man während eines Gesprächs ein WLAN verlässt. Das Smartphone schaltet dann automatisch auf das LTE-Netz um. Zuvor sollten Nutzer nachsehen, ob die Funktion aktiv ist.
Das WLAN in der oberen Displayecke zeigt es an: Dieses Telefon nutzt gerade Telefonie über WLAN, auch Voice over Wifi (ViWifi) genannt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Das WLAN in der oberen Displayecke zeigt es an: Dieses Telefon nutzt gerade Telefonie über WLAN, auch Voice over Wifi (ViWifi) genannt.
München. 

Alle Teilnehmer im O2-Handynetz sollen bis Ende März auch über LTE- oder lokale WLAN-Verbindungen telefonieren können. Voraussetzung für die Nutzung von Voice over LTE (VoLTE) und Voice over Wifi (VoWifi) ist ein kompatibles Telefon, wie Netzbetreiber Telefonica mitteilt.

Die Technologien sollen einen schnelleren Gesprächsaufbau und eine bessere Sprachqualität ermöglichen. Mit VoWifi soll sich auch die Gesprächsqualität in Gebäuden mit ansonsten schwachem Mobilfunkempfang verbessern.

Verlässt man etwa während eines Telefonats die Reichweite des WLAN soll - bei vorhandenem LTE-Netz - das Gespräch automatisch umgeschaltet werden. Mit 2G- und 3G-Netzen ist so ein Umschalten laut Telefonica technisch nicht möglich.

Die meisten neueren Smartphones beherrschen bereits VoLTE und VoWifi . Nutzer müssen die Funktionen gegebenenfalls noch aktivieren. Unter iOS geht das im Menüpunkt „Telefon” (VoWifi) und unter „Mobiles Netz/Datenoptionen/LTE aktivieren” (VoLTE). Bei vielen Android-Telefonen findet sich die Option für VoWifi in den erweiterten WLAN-Einstellungen.

Im O2-Netz gibt es dem Netzbetreiber zufolge 48 Millionen Mobilfunkkunden - nicht nur von Telefonica und den Eigenmarken des Unternehmens, sondern auch von Netz-Partnern wie Drillisch.

(dpa)
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