Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Online-Petition pro Markus Lanz - Nuhr abgeschaltet

Eine neue Online-Petition zum Thema Markus Lanz wurde ins Leben gerufen. Diesmal sammelt sie Stimmen für den Moderator. Foto: Uli Deck Eine neue Online-Petition zum Thema Markus Lanz wurde ins Leben gerufen. Diesmal sammelt sie Stimmen für den Moderator. Foto: Uli Deck
Berlin. 

Eine Online-Petition gegen Lanz, eine Online-Petition für Lanz und Dieter Nuhrs Online-Petition gegen Online-Petitionen: Das Netz überbietet sich zurzeit selbst.

Nach der Online-Petition gegen seine ZDF-Talkshow haben sich jetzt auch Unterstützer von Markus Lanz (44) im Internet zusammengefunden. Der Berliner Piratenpolitiker Christopher Lauer (29) startete am Samstag (25. Januar) im Netz eine Gegen-Petition mit dem Titel «Markus Lanz soll mal bitte seine Show so machen wie er will, immerhin ist er ja erwachsen» , die bis Montagmittag ein paar hundert Personen unterzeichneten.

«Die Lanz-Debatte der vergangenen Tage ist doch etwas grotesk», begründete Lauer seine Initiative. «Klar muss man Lanz nicht gut finden, aber bitte, Leute, für sowas wurden weder Internet-Petitionen erfunden noch ist es sinnvoll so viel Zeit für so einen Quark draufgehenzulassen.» Die seit zehn Tagen dauernde Petition gegen den Lanz-Talk , zu der die Leipzigerin Maren Müller (54) aufgerufen hatte, zählte am Montag rund 220 000 Befürworter.

Der Druck auf den ZDF-Moderator hat sich seit seinem viel kritisierten und ruppig geführten Interview mit Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht am 16. Januar erhöht. Lanz hat sich inzwischen bei ihr entschuldigt. Am Samstag verbuchte er mit dem ZDF-Klassiker «Wetten, dass..?» ein historisches Quotentief in der 33-jährigen Geschichte der Show. Nur noch 6,31 Millionen Zuschauer guckten zu.

Die digitale Unterschriftensammlung des Kabarettisten Dieter Nuhr (53) gegen eine Petitionsflut im Internet ist dagegen inzwischen abgeschaltet worden. Der Aufruf unter dem Motto  «Gegen digitales Mobbing, binäre Erregung und Onlinepetitionswahn» , die Nuhr am Sonntag startete, wurde wenige Stunden später von der Plattform «openPetition» gelöscht. Sie habe die Nutzungsbedingungen missachtet, erklärte das Portal. 

«Meine so schön formulierte Onlinepetition wurde aus Gründen freier Meinungsäußerung gesperrt», schrieb Nuhr auf seiner Facebook-Seite. Mittlerweile hat ein Nutzer eine weitere Petition eröffnet: «Für den Erhalt von Dieter Nuhrs Petition».

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Netzwelt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse