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PYUR-Kundendatenbank gehackt: Was Kunden jetzt wissen müssen

Bei einem Hackerangriff auf den Kabelanbieter PYUR sind auch Bankdaten gestohlen worden. Das Unternehmen hat zwar die Sicherheitslücke geschlossen, doch betroffene Kunden müssen aufmerksam bleiben und ihre Kontoauszüge im Auge behalten.
Hackerangriff auf PYUR: Das Unternehmen informiert betroffene Kunden mit einem Schreiben. Foto: Monika Skolimowska/dpa Hackerangriff auf PYUR: Das Unternehmen informiert betroffene Kunden mit einem Schreiben.
Berlin. 

Die Kundendatenbank des Kabelanbieters PYUR ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Dabei wurden Kundendaten der neuen Marke von Tele Columbus und Primacom erbeutet.

Ein Unternehmenssprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht der Verbraucherzentrale Sachsen. Der Angriff fand demnach zwischen dem 15. und 17. Oktober statt. Bemerkt wurde der unautorisierte Zugriff am 26. Oktober. Die Sicherheitslücke sei mittlerweile geschlossen, Bundesnetzagentur und Polizei wurden informiert.

Das Unternehmen hat betroffene Kunden mit einem Schreiben informiert. Einem Sprecher zufolge ist der Umfang der Attacke allerdings überschaubar. Insgesamt handele es sich um 74 Kundendatensätze. In 56 Fällen seien Namen, in 18 Fällen Namen und Kontodaten entwendet worden. PYUR versorgt bundesweit rund 3,6 Millionen Haushalte mit Kabel-TV, viele davon in Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Wer ein Warnschreiben von PYUR erhalten hat, sollte seine Kontoauszüge auf verdächtige Abbuchungen überprüfen. Ungerechtfertigte Abbuchungen meldet man der Bank, veranlasst eine Rückbuchung und erstattet Anzeige bei der Polizei. PYUR-Kunden, die kein Schreiben erhalten haben, sind nach Unternehmensangaben nicht betroffen.

(dpa)
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