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Sonos will mit neuer Soundbar Beam Wohnzimmer erobern

Mit Playbar und Playbase hat Sonos bereits zwei Sounbars im Programm. Jetzt kommt das Modell Sonos Beam hinzu, das etwas kompakter ist als seine Vorgänger. Außerdem unterstützt der neue Lautsprecher nicht nur den Sprachassistenten Alexa, sondern auch den Kokurrenten Siri.
Mit Sonos Beam will der Lautsprecher-Hersteller ein Soundbar-Modell auf den Markt bringen, das um 60 Prozent kompakter ist als die vorherigen. Foto: Christoph Dernbach Mit Sonos Beam will der Lautsprecher-Hersteller ein Soundbar-Modell auf den Markt bringen, das um 60 Prozent kompakter ist als die vorherigen.
San Francisco. 

Der Anbieter vernetzter Lautsprecher Sonos will mit einer neuartigen Soundbar für Fernseher seinen Geschäftserfolg ausbauen. Der Lautsprecher Sonos Beam unterstützt wie andere aktuelle Sonos-Modelle die Sprachassistentin Alexa von Amazon und künftig auch Siri von Apple.

Außerdem kann man die Apple-Technologie Airplay One zur Übertragung von Musikstücken in mehreren Räumen verwenden. Sonos versuche, alle relevanten Sprachsteuer-Systeme zu unterstützen, sagte Firmenchef Patrick Spence in San Francisco. Dazu werde auch der Google Assistant gehören. „Wir arbeiten mit den Leuten bei Google hart daran, das möglich zu machen.” Ziel von Sonos sei es nicht, die Kunden in einem umzäunten Garten einzusperren, sondern ihnen die freie Wahl zu überlassen.

Der neue Sonos Beam ist um 60 Prozent kompakter als das bisherige Soundbar-Modell. Er soll in den USA am 17. Juli für 399 Dollar (ohne Mehrwertsteuer) auf den Markt kommen. In Europa verlangt Sonos 449 Euro inklusive Umsatzsteuer.

Sonos, gegründet 2002, ist ein Vorreiter bei vernetzten Lautsprechern, mit denen man Musik in verschiedenen Räumen eines Haushalts abspielen kann. Die Firma erkannte aber recht spät den aktuellen Trend zu sprachgesteuerten Assistenten. Dieser neue Markt wird von Amazons Echo-Lautsprechern mit Alexa beherrscht, während Google und Apple auf Aufholjagd sind. Sonos reagierte und ließ als ersten Schritt die Musikwiedergabe auf seinen Lautsprechern per Sprache über den Amazon Echo steuern.

(dpa)
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