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Spam-Mails und Phishing an die Polizei weiterleiten

Straftaten mithilfe von Spam-Mails werden immer öfter. Häufig stehen Kontodaten im Fokus der Betrüger. Das Landeskriminalamt Niedersachsen versucht nun, mithilfe der Sammlung solcher Mails Muster zu erkennen.
Seltsamer Absender, seltsamer Betreff: Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine Phishing-Mail oder andere Spam handelt, ist groß. Foto: Karolin Krämer Seltsamer Absender, seltsamer Betreff: Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine Phishing-Mail oder andere Spam handelt, ist groß. Foto: Karolin Krämer
Hannover. 

Wer ständig Spam-Mails erhält, kann diese auch der Polizei weiterleiten. Das Landeskriminalamt Niedersachsen etwa sammelt und analysiert solche Mails, um Erkenntnisse über neue Spamvarianten und Straftaten zu erhalten.

Für die Weiterleitung an die Polizei-Adresse trojaner@polizei-praevention.de gibt es aber einige Regeln:

1. Die Nachrichten müssen unkommentiert und unverändert weitergeleitet werden.

2. Automatische Signaturen müssen entfernt werden. Sonst können sie bei der Analyse zu Fehleinschätzungen führen.

3. Das Weiterleiten der Mail ist keine Strafanzeige. Dazu ist der Besuch bei einer Polizeiwache oder bei der Onlinewache der jeweiligen Landespolizei nötig.

4. Nicht mehrere Mails gleichzeitig oder in kurzem Abstand senden, da sonst Sicherheitsmaßnahmen der Maildienstleister greifen können.

5. Nicht jeden Spam weiterleiten, nur ungewöhnliche oder neue Exemplare.

(dpa)
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