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Streamingdienst Shadow startet in Deutschland

Ein Computer im Rechenzentrum, Nutzer streamen nur noch das Bild? Genau das will das französische Unternehmen Blade mit seinem Streamingdienst Shadow bieten - einen immer aktuellen virtuellen PC zum monatlichen Mietpreis von 30 Euro.
Emmanuel Freund vom französischen Unternehmen Blade zeigt den Streamingdienst Shadow in Aktion. Während der Gamescom spielt er „Far Cry 5” auf einem 200-Euro-Notebook und einem Smart TV. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn Emmanuel Freund vom französischen Unternehmen Blade zeigt den Streamingdienst Shadow in Aktion. Während der Gamescom spielt er „Far Cry 5” auf einem 200-Euro-Notebook und einem Smart TV.
Paris. 

Die neuesten Spiele, die anspruchsvollste Video- und Musikbearbeitung, und das Ganze, ohne immer den neuesten Computer kaufen zu müssen. Dieses Versprechen will der Streamingdienst Shadow aus Frankreich einlösen, der jetzt auch in Deutschland verfügbar ist.

Zum Preis von rund 30 Euro im Monat erhalten Kunden ihren „eigenen” virtuellen Computer im Rechenzentrum des Betreibers Blade. Darauf können dann bereits gekaufte Spiele installiert werden, etwa indem man sein Konto bei Steam oder GOG verknüpft, es lassen sich auch Programme über den eigenen Internetanschluss hochladen und installieren. Die Berechnung der Programme erfolgt im Rechenzentrum von Blade, Spieler streamen nur das Bild auf ihren Rechner.

Deswegen lässt sich Shadow prinzipiell von allen Computern, Tablets oder Smartphones nutzen. Sie müssen nur in der Lage sein, mindestens ein Full-HD-Videosignal zu streamen. Auf der Spielemesse Gamescom im August demonstrierte Blade-Gründe Emmanuel Freund etwa das aktuelle Videospiel „Far Cry 5” auf einem 200-Euro-Notebook. Blade vertreibt auch eine Zugangsbox für den Dienst, an die Nutzer Bildschirm, Tastatur und Maus anschließen können.

Laut Shadow-Betreiber Blade braucht es für einen stabilen Zugang in Full HD (19020 zu 1080 Pixel) rund 15 Megabit pro Sekunde MBit/s Verbindungsgeschwindigkeit. Mit schnelleren Internetanbindungen jenseits der 50 MBit/s sollen auch 4K-Auflösung (3840 zu 2160 Pixel) und hohe Bildwiederholfrequenzen bis 144 Hertz möglich sein.

(dpa)
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