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Studie belegt: Bildschirm-Sperrmuster sind leicht zu erraten

Fast jeder nutzt heutzutage ein Smartphone. Das Gerät ist meistens gesichert - per PIN, Passwort oder Muster. Bei Letzterem kommt es jedoch auf die richtige Handhabung an. Denn die Muster sind leicht zu durchschauen.
Wer sein Android-Smartphone mit einem Muster als Displaysperre schützt, sollte die Anzeige der Linien ausblenden - denn sonst könnten sich Dritte das Muster leicht merken. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Wer sein Android-Smartphone mit einem Muster als Displaysperre schützt, sollte die Anzeige der Linien ausblenden - denn sonst könnten sich Dritte das Muster leicht merken.
Baltimore. 

Sperrmuster für Android-Smartphones sind leicht zu erraten. Wer sie nutzt, sollte sein Gerät wenigstens so einstellen, dass beim Zeichnen des Musters die Linien nicht angezeigt werden.

„Mobilsicher.de” verweist auf eine Studie der US-Marineakademie und der Universität von Maryland. Hierbei bekamen 1173 Teilnehmer zwei Versionen eines Videos gezeigt, in dem jemand sein Telefon mit einem Entsperrmuster mit sechs Punkten freischaltet.

Rund zwei Drittel (64 Prozent) konnten sich dieses Muster nach einmaligem Ansehen merken, wenn beim Entsperren die Linien angezeigt wurden. Waren die Linien-Anzeige deaktiviert, sank der Wert auf 35 Prozent. Einen sechsstelligen Pincode hingegen konnte sich nur jeder zehnte Proband (10 Prozent) merken.

„Mobilsicher.de” rät deshalb, statt des Musters einen mindestens achtstelligen Zahlencode zu nutzen. Wer trotzdem lieber ein Muster wünscht, sollte in den Einstellungen unter „Sicherheit” besser auswählen, dass es beim Entsperren nicht anhand von Linien angezeigt wird.

(dpa)
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