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Suchmaschine für Videos: Spaactor findet gesprochene Worte

Eine neue Suchmaschine kann nach Wörtern und Begriffen suchen, die in Videos gesprochen werden. Davon profitiert, wer die Mediatheken und YouTube-Kanäle bekannter Medien nutzt.
Mit dem Onlinedienst Spaactor lassen sich Wortpassagen in Videos und Podcats wiederfinden. Foto: dpa-infocom Mit dem Onlinedienst Spaactor lassen sich Wortpassagen in Videos und Podcats wiederfinden. Foto: dpa-infocom
Meerbusch. 

Videos nach einem bestimmten Begriff zu durchsuchen, etwa um an die Stelle zu springen, an der ein „Tisch” zu sehen ist, bietet bislang kein Videoportal.

Natürlich liefern Suchmaschinen passende Clips als Antwort auf eine Anfrage des Nutzers. Doch dafür muss das Suchwort im jeweiligen Begleittext oder in der Überschrift zum Video enthalten sein („Einen Tisch ein ölen”). Die Tonspur des Videos direkt zu durchsuchen? Das schafft aktuell nicht einmal Google (obwohl daran gearbeitet wird).

Der Onlinedienst Spaactor kann es besser. Die Suchmaschine für audiovisuelle Medien basiert auf einer Spracherkennungstechnologie, die gesprochene Worte in geschriebene umwandelt - und die lassen sich dann durchaus durchsuchen. So weiß der Onlinedienst aus Bremen tatsächlich, was in einem Video gesprochen wird, und liefert auf eine Suchanfrage entsprechende Treffer.

Derzeit unterstützt Spaactor Videos, aber auch Podcasts aus den zahlreichen Mediatheken der Fernseh- und Radiosender. Außerdem sind durchforstet Spaactor YouTube-Kanäle bekannter Medienmarken wie N24, Rheinische Post oder Heise. Die Macher von Spaactor nehmen über die Webseite Vorschläge für weitere YouTube-Kanäle entgegen. Nach einem Klick auf ein Ergebnis springt das Video sofort zu dem Punkt, an dem der gesuchte Begriff auftaucht.

Wie bei den bekannten Suchmaschinen kann der Nutzer auch auf Spaactor exakte Anfragen stellen und etwa bestimmte Begriffe explizit ausschließen, sowie nur bestimmte Kanäle oder Zeiträume durchsuchen. Derzeit unterstützt die Suche nur deutschsprachige Inhalte, ab er eine englische Spracherkennung soll bald folgen. Die Zahl der indizierten Inhalte soll ebenfalls wachsen, denn eine möglichst große Datenbank ist wichtig für den Erfolg der Suchmaschine.

(dpa)
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