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Microsoft: Surface Pro 3 und neues Windows 9

Im Tablet-Markt hatte Microsoft bislang kein glückliches Händchen. Mit dem neuen Modell Surface Pro 3 nimmt der Software-Konzern nun einen neuen Anlauf – und bringt wohl bald auch ein neues Windows.
Microsofts Surface Pro 3 ist Tablet und Notebook in einem. Foto: Microsoft Microsofts Surface Pro 3 ist Tablet und Notebook in einem. Foto: Microsoft
Berlin.  Microsoft bringt sein neues Tablet Surface Pro 3 morgen in Deutschland an den Start. Anders als seine Vorgänger ist das Gerät mit seiner Ausstattung als ein vollständiger Notebook-Ersatz gedacht. Der Nutzer solle nun alles mit einem Gerät machen können, sei es privat surfen und Filme anschauen oder es beruflich für den produktiven Einsatz nutzen, sagte Microsoft-Manager Oliver Gürtler. Bereits vor der offiziellen Markteinführung hatte das Surface 3 zahlreiche positive Rezensionen erhalten.

Mit einer Bildschirmdiagonale von 12 Zoll ist es größer als die ersten Modelle, mit rund 800 Gramm aber auch leichter sowie merklich dünner. Es gehöre zu den dünnsten Geräten in der Notebook-Klasse, die mit Intels Core-Prozessor arbeiten, sagte Gürtler. Die Bildschirmauflösung sei ähnlich hoch wie bei Apples Retina-Displays, die einzelnen Pixel ließen sich nicht mehr erkennen. Laut Gürtler will Microsoft mit dem High-End-Gerät vor allem Apples Notebook Macbook Air Konkurrenz machen.

Das Surface Pro 3 soll eine neue Gerätekategorie etablieren. Es sei für die Klasse der sogenannten Two-in-One-Geräte positioniert, sagte Gürtler. Mit optionaler Tastatur, die auch als Schutzklappe dient und sich mit einem verbesserten Magnetstreifen an den Bildschirm anbringen lässt, wird das Tablet zum Notebook. Mindestens neun Stunden Akku-Laufzeit sollen es für den beruflichen Alltag tauglich machen.

Zu den Highlights gehöre neben den jetzt stufenlosen Neigungswinkeln auch die Integration von One-Note mit einem elektronischen Stift, sagte Gürtler. Mit einem Klick auf den Knopf an der Kopfseite öffnet sich automatisch die Notiz-Software auf dem Surface und ist ohne Start- und Wartezeit für handschriftliche Notizen verfügbar. „56 Prozent der Berufstätigen bevorzugen heute noch immer Papier und Stift“, sagte Gürtler.

Mit einem Preis zwischen rund 1000 und 2000 Euro orientiert sich das Surface deutlich am Premium-Bereich.

Windows 9 kommt

Nach einem Bericht des Portals „The Verge“ wird Microsoft zudem sein neues Betriebssystem Windows 9 am 30. September präsentieren. Mit dem neuen System soll das von vielen Anwendern bei Windows 8 vermisste Start-Menü zurückkehren, das seit Windows 95 zum Bedienkonzept der Microsoft-Software gehörte. Windows 9 werde auch eine Vorabversion der virtuellen Sprachassistentin „Cortana“ enthalten.

Die aktuelle Windows-Version 8 bzw. 8.1 läuft derzeit nur auf knapp 12,5 Prozent der PC. Populärste Version ist Windows 7 mit 51,2 Prozent vor Windows XP mit 24,8 Prozent.

(dpa)
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