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Surftipp: Einblicke in die Geheimnisse der Fusionsforschung

Einmal durch die Plasmakammer der Fusionsforschungsanlage Wendelstein 7-X spazieren - das klingt spannend. Und ist möglich. Denn das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik hat dafür einen virtuellen Rundgang erstellt.
Mit einem Klick öffnet sich ein interaktives Panorama der Fusionsforschungsanlage. Es gibt 360-Grad-Einblicke in die Plasmakammer, die Experimenthalle und den Strahlenkanal. Foto: ipp.mpg.de/dpa-tmn Mit einem Klick öffnet sich ein interaktives Panorama der Fusionsforschungsanlage. Es gibt 360-Grad-Einblicke in die Plasmakammer, die Experimenthalle und den Strahlenkanal.
Berlin. 

Kernfusion - das Wort klingt schon nach komplizierter Physik und ausgeklügelter Technik. Erlebbar wird die Materie auf der Webseite des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald.

Dort lässt sich die vom Institut betriebene Fusionsforschungsanlage Wendelstein 7-X virtuell erkunden. Dazu haben die Wissenschaftler ein interaktives 360-Grad-Panorama der Anlage mit Erklärvideos und informativen Kurztexten online gestellt. Ein Mausklick auf das Symbol unten rechts öffnet das Panorama als Vollbild über den gesamten Bildschirm.

Anschließend kann man sich mit gehaltener linker Maustaste durch die Anlage bewegen und dabei mit dem Scrollrad heinein- und hinauszoomen: Die Plasmakammer wirkt wie das Innere eines Raumschiffs, die große Experimenthalle ist ein unüberschaubares Gewimmel von Gerüsten, Kabeln und Apparaturen.

Und was hat es mit Wendelstein 7-X nun genau auf sich? Die Wissenschaftler erforschen dort, wie durch die Verschmelzung von leichten Atomkernen eine praktisch unerschöpfliche Energie gewonnen werden kann - ähnlich wie es bei der Sonne geschieht. Es geht also um die Zukunft der Energieerzeugung.

(dpa)
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