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Twitter steigt bei Berliner Musikfirma Soundcloud ein

Einst war Twitter als potenzieller Käufer des Musikdienstes Soundcloud gehandelt worden. Doch daraus wurde damals nichts. Jetzt erwirbt der Kurzmitteilungsdienst zumindest einen Anteil an der Firma aus Berlin.
Vor rund zwei Jahren soll Twitter an einem Kauf von Soundcloud interessiert gewesen sein, um sein Musik-Geschäft auszubauen - aber am Ende einen Rückzieher gemacht haben. Foto: Arno Burgi Vor rund zwei Jahren soll Twitter an einem Kauf von Soundcloud interessiert gewesen sein, um sein Musik-Geschäft auszubauen - aber am Ende einen Rückzieher gemacht haben. Foto: Arno Burgi
San Francisco/Berlin. 

Twitter steigt bei dem Berliner Musikdienst Soundcloud ein. Twitter-Chef Jack Dorsey und Soundcloud bestätigten den Deal am späten Dienstag dem Technologie-Blog „Recode”, machten aber keine Angaben zu Details.

Nach Informationen der Website investierte Twitter rund 70 Millionen Dollar (etwa 62 Mio Euro) in einer Finanzierungsrunde, die insgesamt an die 100 Millionen Dollar schwer werden soll.

Insgesamt solle Soundcloud dabei mit 700 Millionen Dollar bewertet werden, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Das wäre die gleiche Bewertung wie bei der vergangenen Finanzierungsrunde im Jahr 2014, in der Soundcloud sich bei Investoren 60 Millionen Dollar geholt hatte.

Vor rund zwei Jahren soll Twitter an einem Kauf von Soundcloud interessiert gewesen sein, um sein Musik-Geschäft auszubauen - aber am Ende einen Rückzieher gemacht haben. Auch die eigene App zum Entdecken neuer Musik stellte Twitter ein. Soundcloud handelte unterdessen Deals mit großen Musikkonzernen aus und startete Ende März das Abo-Angebot „SoundCloud Go”. Soundcloud hat nach eigenen Angaben über 175 Millionen Nutzer. Das Unternehmen gilt als ein Juwel der Berliner Start-up-Szene, immer wieder wurde über einen Börsengang spekuliert.

(dpa)
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