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Ubisoft kündigt „Anno 1800” an

Der Spieleherstellen befeuert wieder einmal die Faszination an Zeitreisen. Diesmal geht es mit „Anno” jedoch nicht in die Zukunft, sondern zurück in die Vergangenheit. So werden die Zeiger auf den Beginn der Industrialisierung zurückgedreht.
Ubisofts „Anno 1800” versetzt die Spieler ins Zeitalter der frühen Industrialisierung. Foto: Ubisoft/dpa Ubisofts „Anno 1800” versetzt die Spieler ins Zeitalter der frühen Industrialisierung.
Köln. 

Nach zwei Abstechern in ferne Science-Fiction-Welten kehrt die Computerspielreihe „Anno” in die Vergangenheit zurück. Der französische Hersteller Ubisoft stellte auf der Fachmesse Gamescom in Köln „Anno 1800” vor, das die Spieler ins Zeitalter der frühen Industrialisierung versetzt.

„Damit kehrt die Serie zu ihren historischen Wurzeln zurück”, sagte Ubisoft-Manager Marcel Hatam im Studio Ubisoft Blue Byte in Mainz, wo 60 bis 70 Entwickler an dem neuen Spiel arbeiten. Erscheinen wird es voraussichtlich bis Ende 2018.

Warum kündigt Ubisoft das Spiel jetzt schon an, während der Branchentrend eher zu kürzeren Ankündigungszeiten geht? „Wir wollen unsere Fans so eng in die Entwicklung des Spiels einbeziehen wie noch nie”, antwortete Hatam. Ubisoft baue dafür eine neue Community-Plattform auf. Dort sollen Spieler die Möglichkeit erhalten, an Spieletests teilnehmen zu können. Das Feedback der Spieler fließe dann in die Entwicklung des Spiels ein.

Das neue „Anno”-Spiel, insgesamt das siebte der Serie, soll ein klassisches Endlos-Aufbauspiel werden. Die Spieler können zwischen mehreren Orten hin und her springen. Zu den bereits entwickelten Szenarien gehören Arbeiterstreiks - über den Fabriken mit aufständischen Arbeitern dreht sich eine rote Faust. Eine wichtige Rolle soll auch wieder der „Aquariumseffekt” bekommen: Die Spieler müssen nicht die ganze Zeit als Manager der Wirtschaftssimulation wirken, sie können sich auch mal zurücklehnen und den Tieren und Besuchern im Zoo zuschauen.

(dpa)
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