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Updates für Virenscanner auch nach Abschied von Windows XP

Wird der Virenscanner auf dem neuesten Stand gehalten, haben Schädlinge kaum eine Chance. Foto: Andrea Warnecke Wird der Virenscanner auf dem neuesten Stand gehalten, haben Schädlinge kaum eine Chance. Foto: Andrea Warnecke
Hannover. 

Hersteller von Virenscannern wollen auch nach dem Ende von Windows XP Signatur-Updates für ihre Programme liefern. Diese sorgen dafür, dass die Scanner neu entdeckte Schädlinge erkennen können.

Das Ende von Windows XP bedeutet nicht gleich das Ende der Aktualisierungen von Virenscannern. Die Updates wird es weiterhin geben. Wie lange es sie geben soll, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, berichtet die Computerzeitschrift «c't» (Ausgabe 3/2014). Einige Firmen versprechen Updates bis zum Ende der Lizenzlaufzeit, andere für ein Jahr oder bis Ende 2015.

Microsoft selbst stellt den Support für Windows XP am 8. April 2014 ein. Für die darin enthaltene Sicherheitssoftware Security Essentials soll es bis zum 15. Juli 2015 aber weiter frische Signaturen geben, teilte das Unternehmen mit. Das soll vor allem Unternehmen helfen, die den Wechsel von XP zu einer neueren Windows-Version zum Stichtag noch nicht abgeschlossen haben.

Auch mit den Signatur-Updates bleibt die Arbeit mit dem alten Betriebssystem aber ein Sicherheitsrisiko, warnt die «c't». Microsoft will dann zum Beispiel keine Patches für das System und die dazugehörige Software mehr liefern, auch für Dienstprogramme wie Java und Flash könnte es keine Updates mehr geben - neu entdeckte Sicherheitslücken bleiben also offen. Denkbar ist zwar, dass die Hersteller von Sicherheitssoftware hier einspringen. Eine Garantie dafür gibt es den Angaben nach aber nicht.

(dpa)
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