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Valve ersetzt Spiele-Bewertungsprogramm Steam Greenlight

Valve verabschiedet sich von Greenlight. Entwickler konnten über das Programm neue Spiele auf der Spiele-Plattform Steam veröffentlichen und diese von Spielern bewerten lassen. Doch Greenlight wurde missbraucht. Deshalb wird es von Steam Direct ersetzt.
Die Spiele-Plattform Steam ersetzt das Bewertungsprogramm Greenlight durch ein neues. Künftig zahlen die Entwickler eine Gebühr, um in die Verkaufsliste zu gelangen. Foto: Franziska Gabbert Die Spiele-Plattform Steam ersetzt das Bewertungsprogramm Greenlight durch ein neues. Künftig zahlen die Entwickler eine Gebühr, um in die Verkaufsliste zu gelangen. Foto: Franziska Gabbert
Berlin. 

Das Programm Greenlight auf der Spiele-Plattform Steam steht vor dem Aus: Der Plattformbetreiber Valve plant, das Programm, mit dem die Nutzer über eingereichte Titel abstimmen, abzuschaffen.

An seine Stelle soll ein neuer Dienst namens Steam Direct treten, heißt es in einem Blogeintrag von Valve . Über Greenlight können Entwickler bislang versuchen, ihre Spiele auf der Plattform zu etablieren. Stoßen ihre Screenshots, Videos und Erklärungen auf das Interesse der Nutzer, können diese das Spiel in die Verkaufsliste wählen. Vor allem Spiele in kleinen Genre-Nischen können dadurch einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden.

Das System ist allerdings nicht ohne Kritiker. Wie „ heise online ” berichtet, schaffen es auf diese Weise auch eher minderwertige Spiele in den Katalog. Zudem sei das System hinter Greenlight anfällig für Missbrauch und schon häufiger überlistet worden.

Bei Steam Direct sollen Entwickler künftig dafür bezahlen, dass ihre Spiele auf Steam angeboten werden. 100 bis 5000 US-Dollar (94 bis 4700 Euro) nennt das Unternehmen als mögliche Gebühr. Außerdem werden die Entwickler künftig weitreichende Angaben zu persönlichen Umständen, Firmenverhältnissen und ihrer steuerlichen Situation machen müssen. Als Grund dafür und die Bewerbungsgebühr nennt Valve höhere Hürden, „um den Andrang der Einreichungen etwas zu bremsen”. Eine qualitative Untersuchung der Spiele soll es aber nicht geben.

(dpa)
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