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Mit Paketverfolgung: Web.de und GMX testen intelligentes Postfach

Alle Mails zu Online-Bestellungen, zum Sportverein und zu beruflichen Themen automatisch sortiert? Und Paketverfolgung direkt im Mailprogramm? - Das wollen GMX und Web.de mit intelligenten Postfächern möglich machen. Am 31.7. läuft das Testprogramm dazu an.
Bestellung ist abgeschickt, das Paket ist unterwegs. Solche Informationen können Nutzer von GMX und Web.de demnächst auf Wunsch auch gleich in ihrem Postfach sehen. Foto: United Internet Bestellung ist abgeschickt, das Paket ist unterwegs. Solche Informationen können Nutzer von GMX und Web.de demnächst auf Wunsch auch gleich in ihrem Postfach sehen.
Karlsruhe. 

Die E-Mail-Anbieter GMX und Web.de wollen künstliche Intelligenz zum Sortieren des Postfachs nutzen. Den Anfang macht ab dem 31. Juli ein Test zur automatischen Verwaltung von E-Mails.

Hierbei sollen zum Beispiel für Bestellungen bei Online-Shops relevante Mails im Postfach erkannt und sortiert werden, auch Sendungsverläufe und Lieferstatus können in Echtzeit angezeigt werden, erklärt das Unternehmen. Das Testprogramm mit zunächst einer Million eingeladener Kunden umfasst vorerst nur Paketdaten der Lieferdienste DHL und DPD, sowie „große und bekannte Online-Versandhändler”. Kunden können sich direkt im Postfach den Standort ihrer Pakete anzeigen lassen und müssen das nicht mehr beim Versanddienstleister selbst tun.

Die Paketverfolgung ist Teils des so genannten intelligenten Postfachs, das eingehende Mails auch in Kategorien wie Verträge, Sport- oder Geschäftsthemen oder Termine sortieren kann - ähnlich wie Google es bereits in Teilen mit seinem E-Mail-Dienst GMail macht.

Voraussetzung für die Nutzung der Funktion ist eine mehrstufige Einwilligung durch Kunden. Wer am Testprogramm teilnimmt, kann entweder nur das intelligente Postfach wählen, oder auch die Paketverfolgung aktivieren. In einem dritten Schritt können Kunden auch zur Verbesserung des Services beitragen und in Einzelfällen eine manuelle Kontrolle der kategorisierten E-Mails durch Mitarbeiter zulassen - nötig ist das laut GMX und Web.de allerdings nicht.

(dpa)

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