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Wie heiß wird meine Heimatstadt werden?

Wer sich fragt, wie heiß es in Zukunft in der Stadt, in der er lebt sein wird, kann sich auf einer Webseite der New York Times eine Einschätzung geben lassen. Aber auch die bisherige Entwicklung des Klimas an verschiedenen Orten der Welt ist abfragbar.
Das wird ganz schön warm in Duisburg, wenn es mit der globen Erwärmung so weiter geht wie bisher. Ein Datenprojekt der „New York Times” macht Temperaturentwicklungen sichtbar. Foto: nyt.com/dpa-tmn Das wird ganz schön warm in Duisburg, wenn es mit der globen Erwärmung so weiter geht wie bisher. Ein Datenprojekt der „New York Times” macht Temperaturentwicklungen sichtbar.
Berlin. 

Das Klima ändert sich - schon heute. Das zeigt ein Datenprojekt der „New York Times” mit schöner grafischer Visualisierung. Wer auf der Webseite seine Heimatstadt und sein Geburtsdatum einträgt, erhält einen Überblick über die Hitzetage, und einen Ausblick, wie heiß es noch werden könnte.

1983 musste beispielsweise ein Bewohner Duisburgs im Durchschnitt mit einem Tag pro Jahr rechnen, an dem es wärmer als 32 Grad wurde, ein Münchner mit null Tagen, ein Berliner mit zwei Tagen.

Wenn die 1983 in Duisburg, München oder Berlin geborene Person 80 ist, muss sie laut der Klimaberechnungsmodelle mittlerweile mit viel mehr Hitzetagen rechnen - durchschnittlich sechs für den Berliner, vier für den Duisburger und drei für den Münchner. Wobei laut der Vorhersagemodelle durchaus noch mehr Tage möglich sind, an denen die Temperatur über 32 Grad steigt.

Wer auf der Seite noch weiter herumscrollt, erhält auch eine grafische Übersicht, welche Weltregionen künftig wie stark unter mehr Hitze und Trockenheit zu leiden haben werden. Dazu gibt es in englischer Sprache Informationen zum aktuellen Stand der Klimaforschung.

Die Datenbasis umfasst Messungen von 1960 an und Prognosen bis 2089. Und wer den Sommer 2018 schon ziemlich heiß fand, findet vielleicht etwas Trost im Schicksal von Jakarta. War es dort 1960 im Mittel fünf Monate lang so richtig heiß, dürfte es gegen Ende dieses Jahrhunderts dort das ganze Jahr über schweißtreibende 32 Grad und mehr haben.

(dpa)
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