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Besuch von Machu Picchu nur noch mit Führer möglich

Nur noch wenige Tage können Reisende die Inkastadt Machu Picchu in Peru auf eigene Faust erkunden. Ab Juli ist damit Schluss. Dann begleiten Reiseführer die Touristen durch die Ruinen.
Machu Picchu soll besser geschützt werden. Archivfoto: Paco Chuquiure/EFE/dpa Machu Picchu soll besser geschützt werden. Archivfoto: Paco Chuquiure/EFE/dpa
Cusco. 

Der Besuch der Inkastadt Machu Picchu in Peru ist ab dem 1. Juli 2017 nur noch mit einem Tourguide möglich. Darauf weist das peruanische Fremdenverkehrsbüro Promperú hin. Die maximale Gruppengröße pro Guide betrage 16 Personen.

Zertifizierte Touristenführer können Reisende, die ohne Veranstalter unterwegs sind, in Cusco, Aguas Caliente und auch noch direkt vor dem Eingang zu Machu Picchu anheuern.

Bereits seit Anfang Juni ist der Zugang zu Machu Picchu außerdem nur noch zeitlich begrenzt möglich - entweder vormittags von 6.00 bis 12.00 Uhr oder nachmittags von 12.00 bis 17.30 Uhr. Zuvor konnten sich Touristen den ganzen Tag in Machu Picchu aufhalten.

Tagestickets, die bereits für den Zeitraum von Juli bis Dezember 2017 gekauft wurden, behalten den Angaben zufolge ihre Gültigkeit.

Machu Picchu ist die beliebteste Attraktion Perus, Unesco-Welterbe, und eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt. Sie wurde um das Jahr 1450 von den Inka errichtet und 1911 von dem amerikanischen Archäologen Hiram Bingham entdeckt.

Durch die neuen Maßnahmen wollen die Unesco und die peruanische Regierung die Besuchermassen besser steuern und die Welterbestätte schützen.

(dpa)
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