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Doppelmuseum eröffnet in Mississippi

Für Geschichtsinteressierte ist das ein großes Ereignis: In Mississippi eröffnen zwei Museen, die sich der Entwicklung des US-Bundesstaates und der Bürgerrechtsbewegung widmen. Der Anlass ist ein Jubiläum.
Das Mississippi Civil Rights Museum in Jackson, der Hauptstadt des US-Staates Mississippi, stellt den Kampf um die Bürgerrechte der 1950er und 1960er Jahre in den Mittelpunkt seiner Ausstellungen. Foto: Verkehrsbüro Memphis & Mississippi/dpa-tmn Das Mississippi Civil Rights Museum in Jackson, der Hauptstadt des US-Staates Mississippi, stellt den Kampf um die Bürgerrechte der 1950er und 1960er Jahre in den Mittelpunkt seiner Ausstellungen.
Jackson. 

In Jackson gibt es einen neuen Museumskomplex. Dieser stellt die Geschichte des US-Bundesstaates Mississippi und den Kampf um die Bürgerrechte der Afroamerikaner vor.

Eröffnet wurden das Mississippi Civil Rights Museum und das Museum of Mississippi History zum 200. Jahrestag der Staatsgründung, teilte das Verkehrsbüro Memphis & Mississippi mit. Gemeinsam kommen die beiden Museen auf eine Ausstellungsfläche von 18 000 Quadratmetern. Im Geschichtsmuseum werden unter anderem das Leben der Ureinwohner am östlichen Unterlauf des Mississippi-Flusses, die Ankunft der ersten europäischen Siedler und die Zeit des Sezessionskrieges (1861 bis 1865) dargestellt.

Im Bürgerrechtsmuseum steht die Zeit der 1950er und 1960er Jahre im Vordergrund, in der es in Mississippi - wie in anderen Staaten im Süden der USA - heftigen Widerstand gegen die rechtliche Gleichstellung der Schwarzen gab.

Geöffnet sind die Museen täglich außer montags und an Feiertagen von 9.00 bis 17.00 Uhr, der Eintritt kostet 8 US-Dollar (rund 6,80 Euro).

(dpa)
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